Lochstreifen, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungLoch-strei-fen (computergeneriert)
WortzerlegungLochStreifen
eWDG, 1969

Bedeutung

siehe auch Lochkarte
Beispiel:
Bei der Lochkarte und dem Lochstreifen sind die einzugebenden Informationen nach einem bestimmten Schema durch Löcher dargestellt [Urania1960]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Streifenlocher, der zusätzlich eingebaut werden kann, hält alle Daten für die spätere Auswertung auf Lochstreifen fest.
Die Zeit, 12.10.1962, Nr. 41
Lochstreifen werden wie Tonbänder geschnitten und geklebt, die gespeicherte Information kann jedoch nur mit Hilfe von Computern verändert werden.
Koenig, Gottfried Michael: Elektronisches Musikstudio. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1979], S. 23703
Per Lochstreifen wurden diese Berichte übermittelt, ob je etwas davon gedruckt wurde, blieb dem Lokalredakteur unbekannt.
Der Tagesspiegel, 04.06.2003
Die Programmierer der politischen Identität schlugen von Anfang an aufeinander ein und verwickelten sich in ihre Lochstreifen.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 1, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 142
Im zweiten Weltkrieg, am Anfang der vierziger Jahre, entwickelte Zuse einen auf diesem Prinzip beruhenden Relaisrechner mit einer Programmsteuerung durch endlose, zu Schleifen zusammengeklebte Lochstreifen.
Rechenberg, Peter: Was ist Informatik?, München: Hanser 1994 [1991], S. 381
Zitationshilfe
„Lochstreifen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lochstreifen>, abgerufen am 15.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Lochstickerei
Lochstein
Lochschwager
Lochscheibe
Lochsäge
Lochung
Lochzange
Lochziegel
Lockangebot
Löckchen