Lodenmantel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungLo-den-man-tel (computergeneriert)
WortzerlegungLodenMantel
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Loden · Lodenmantel
Loden m. ‘gewalktes Wollgewebe’, ahd. lodo (10. Jh.), mhd. lode, asächs. loðo, aengl. loþa ‘Mantel, Decke’, anord. loði ‘zottiger Mantel’. Herkunft ungewiß. Vielleicht mit den unter ↗lottern, ↗schlottern (s. d.) abgehandelten Formen sowie mit ablautendem ahd. lūdara ‘Windel, Lumpen’ (8. Jh.), asächs. lūðara, mnd. mnl. lūdere, nl. luier zu ie. *(s)leut-, *(s)lūt-, Dentalerweiterung der Wurzel ie. *(s)leu-, *(s)lū- ‘schlaff herabhängen, schlaff’. Lodenmantel m. (20. Jh.).

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dame Dirndl Herr Hut dunkel grün

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lodenmantel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Durch die City läuft jetzt immer ein Mann im Lodenmantel mit drei Hunden.
Bild, 15.11.2000
Ein solider Lodenmantel schützt sogar noch besser vor atomaren Schäden.
Die Zeit, 02.10.1958, Nr. 40
Eines Tages kam aus Budapest mein mausgrauer Lodenmantel mit der Post angereist.
Hartung, Hugo: Ich denke oft an Piroschka, Frankfurt a. M.: Büchergilde Gutenberg 1980 [1954], S. 67
Und der kleine Smutje schlug den Kragen des warmen Lodenmantels hoch.
Matthiessen, Wilhelm: Das Mondschiff. In: ders., Das Rote U, Bayreuth: Loewes 1980 [1949], S. 262
Er knöpfte den Lodenmantel zu und hing sich den Photoapparat um.
Kreuder, Ernst: Die Gesellschaft vom Dachboden, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1978 [1946], S. 64
Zitationshilfe
„Lodenmantel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lodenmantel>, abgerufen am 13.12.2019.

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