Loh, der oder das

GrammatikSubstantiv (Maskulinum, Neutrum)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Loh m. n. ‘Gehölz, Wäldchen’, ahd. lōh n. (10. Jh.), mhd. lōch m. n., m., mnd. , loe, loo, n., mnl. loo, loe, lo f. n., aengl. lēah f. ‘Wald, Wiese’, anord. f. ‘Lichtung, Wiese’, germ. *lauha-; in Ortsnamen hd. -lohe, nd. -loch, -loge, -loo sowie Oslo. Außergerm. sind vergleichbar lat. lūcus ‘Hain’, aind. loká ‘freier Raum’, so daß von ie. *louko- ausgegangen werden kann.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Loh hat sich aus dem Parlament verabschiedet, gerade weil sie Politik beeinflussen möchte.
Süddeutsche Zeitung, 02.07.2002
In einer halben Stunde bin ich zu Hause «, sagt Melanie Loh.
Die Zeit, 23.03.2007, Nr. 13
Ich zwickte sie mit den Fingernägeln auf, riß die lose Haut ab, rieb die Hände mit Loh ein und turnte weiter.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18166
Demnach soll das Infineon-Vorstandsmitglied Kin Wah Loh künftig die Speicherchipsparte des Konzerns führen.
Die Welt, 29.07.2005
Bastian, Inhaber eines Naturkost-Bistros, ist in Hannah van Loh verliebt, doch die ist leider HIV positiv, will sich auf keine Beziehung einlassen.
Bild, 28.01.2000
Zitationshilfe
„Loh“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Loh>, abgerufen am 22.10.2019.

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