Loh, der oder das

Grammatik Substantiv (Maskulinum, Neutrum)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Loh m. n. ‘Gehölz, Wäldchen’, ahd. lōh n. (10. Jh.), mhd. lōch m. n., m., mnd. , loe, loo, n., mnl. loo, loe, lo f. n., aengl. lēah f. ‘Wald, Wiese’, anord. f. ‘Lichtung, Wiese’, germ. *lauha-; in Ortsnamen hd. -lohe, nd. -loch, -loge, -loo sowie Oslo. Außergerm. sind vergleichbar lat. lūcus ‘Hain’, aind. loká ‘freier Raum’, so daß von ie. *louko- ausgegangen werden kann.

Verwendungsbeispiel für ›Loh‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich zwickte sie mit den Fingernägeln auf, riß die lose Haut ab, rieb die Hände mit Loh ein und turnte weiter.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18166
Zitationshilfe
„Loh“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Loh>, abgerufen am 02.12.2020.

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