Lohnabzug, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungLohn-ab-zug
WortzerlegungLohnAbzug
eWDG, 1969

Bedeutung

Abzug eines bestimmten Betrages vom Lohn
Beispiel:
einen Lohnabzug für die Sozialversicherung vornehmen

Typische Verbindungen
computergeneriert

hinnehmen verkürzen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lohnabzug‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei qualitätsgeminderter Produktion und bei Ausschuß besteht die Möglichkeit von Lohnabzug.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - L. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 4161
In anderen Berufen mußten sie einen Lohnabzug von 10 bis 20 Prozent hinnehmen.
Süddeutsche Zeitung, 07.10.1994
Es wurden mit einzelnen Arbeiterinnen, die in besonderer Notlage waren, Lohnabzüge vereinbart.
Baader, Ottilie: Ein steiniger Weg, Lebenserinnerungen einer Sozialistin. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 17712
Und wenn sie in die Kommunen oder Landtage gewählt werden, werden sie beurlaubt und zwar ohne Lohnabzug.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 04.03.1911
Als Opfer einer exakten Anpassung der Produktion an die Geschäftsbedürfnisse wird ihm auch noch die Ideologie der bezahlten Leistung handgreiflich als Lohnabzug serviert.
o. A.: ARBEIT - ZEIT DIE GELD BRINGT. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1984]
Zitationshilfe
„Lohnabzug“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lohnabzug>, abgerufen am 23.05.2019.

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