Longe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Longe · Nominativ Plural: Longen
Aussprache 
Worttrennung Lon-ge (computergeneriert)
Herkunft Französisch
eWDG, 1969

Bedeutung

lange Leine
a)
lange Leine, an der man Pferde bei der Dressur im Kreis herumlaufen lässt
Beispiel:
das Reitpferd wird an die Longe genommen
b)
lange Leine für Kunstspringer, Schwimmschüler

Verwendungsbeispiele für ›Longe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer das nicht möchte, fängt mit dem Reiten an der Longe an.
Der Tagesspiegel, 10.06.2004
Beim therapeutischen Reiten an der Longe lernt Stefan, einem großen Tier zu vertrauen.
Süddeutsche Zeitung, 13.12.2002
Ein besonders bewährtes Mittel dazu sind die Sitzübungen an der Longe.
o. A.: Richtlinien für Reiten und Fahren - Bd. 2: Ausbildung für Fortgeschrittene, Warendorf: FN-Verl. der Dt. Reiterlichen Vereinigung 1990 [1964], S. 31
Nachdem der dürre Teufelskörper durch mehrstündig hartes Exerzieren für die Zügelhilfen des Heiles zugeritten war, wurde die Seele an die Longe genommen.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 264
Sven hat das Gleichgewicht verloren, segelt an der Longe (Sicherheitsseil) auf den Boden zurück.
Bild, 14.10.1999
Zitationshilfe
„Longe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Longe>, abgerufen am 01.10.2020.

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