Lustmord, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungLust-mord (computergeneriert)
WortzerlegungLustMord
eWDG, 1969

Bedeutung

Mord, der mit Notzucht verbunden ist und aus abnormer sexueller Begierde verübt wird
Beispiel:
Er hatte sein Herrenrecht gebraucht und seinen Lustmord genossen [TralowKepler387]

Typische Verbindungen
computergeneriert

begehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lustmord‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei einer Tochter glückt das, sie gerät in ein öffentliches Haus und verkommt dort - sie endet durch einen Lustmord.
Tucholsky, Kurt: Die Prostitution mit der Maske. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1919], S. 6420
Die Tumulte setzten im dritten Akt bei einem dialogischen Lustmord ein.
Süddeutsche Zeitung, 03.12.1999
Ebenso ist aber auch nach ärztlichem Befund ein Lustmord vollständig ausgeschlossen.
Friedländer, Hugo: Ein »Ritualmord«-Prozeß. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1912], S. 25802
Jeden Dienstag zelebrieren Mutter und Sohn die Rituale eines Lustmords.
Der Tagesspiegel, 12.10.2001
Im Mai 2006 war er wegen Lustmordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden.
Die Zeit, 28.02.2008 (online)
Zitationshilfe
„Lustmord“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lustmord>, abgerufen am 12.11.2019.

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