m, das

Alternative Schreibung M
Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: m · Nominativ Plural: m
Nebenform umgangssprachlich m, M · Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: m, M · Nominativ Plural: ms, Ms
Rechtschreibregeln Einzelfälle
Wortbildung  mit ›m‹ als Erstglied: ↗M-und-S-Reifen
eWDG, 1974

Bedeutung

der Laut M; der dreizehnte Buchstabe des Alphabets
Beispiele:
ein kleines, großes M
das Wort ›Kammer‹ wird mit zwei M geschrieben

Thesaurus

Synonymgruppe
DM · Deutsche Mark · Deutschmark  ●  ↗D-Mark  Hauptform · DEM  fachspr. · Mark  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Fruchtfleisch · ↗Fruchtmark · Mark
Oberbegriffe
  • Organ einer Pflanze · Pflanzenorgan · ↗Pflanzenteil · Teil einer Pflanze
Synonymgruppe
Kern · Mark · Markröhre
Synonymgruppe
DDR-Mark · M · MDN · Mark (DDR-Währung) · Mark der Deutschen Notenbank  ●  Ost-Mark  ugs.
Synonymgruppe
Grenzgebiet · ↗Randgebiet  ●  Anewand  oberdeutsch · Mark  fränk.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Sorbenmark · Sorbische Mark
  • Mark Lausitz · Markgrafschaft Lausitz
  • Mark Landsberg · Markgrafschaft Landsberg
  • Bretonische Mark  ●  Britannische Mark  veraltet
  • Awarenmark · Pannonische Mark
  • Grafschaft hinter dem Drauwald · Mark Pettau · Mark an der Drau · Mark hinter dem Drauwald · untere Karantaner Mark
  • Dänische Mark · Mark Schleswig

Verwendungsbeispiele für ›Mark‹, ›M‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Gold über 100 m ist auf jeden Fall weg.
Bild, 01.09.2003
Erst heute wird er wohl über 50 m Rücken starten.
Der Tagesspiegel, 17.05.2003
Er macht laut eigener Aussage "alles, bis auf S und M (sadomasochistischer Sex).
Der Spiegel, 08.12.1980
Die Menge Hormon, die bei einer kastrierten Maus das Schollenstadium zu erzeugen vermag, nennt man die "Mäuse-Einheit" (M E).
Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 353
Hauptanliegen der Spezialausbildung des Pferdes für die Klassen M und S ist das Vertrautmachen mit dem Überwinden höherer Hindernisse.
o. A.: Richtlinien für Reiten und Fahren - Bd. 2: Ausbildung für Fortgeschrittene, Warendorf: FN-Verl. der Dt. Reiterlichen Vereinigung 1990 [1964], S. 102
Zitationshilfe
„m“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/m#1>, abgerufen am 24.11.2020.

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Mark, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Mark · Nominativ Plural: Mark
Nebenformen umgangssprachlich, scherzhaft Mark · Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Mark · Nominativ Plural: Märker
Abkürzung M · Substantiv, ohne Artikel
Aussprache  [maʁk]
Wortbildung  mit ›Mark‹ als Erstglied: ↗Markschein · ↗Marksturz · ↗Markstück
 ·  mit ›Mark‹ als Letztglied: ↗D-Mark · ↗Ostmark · ↗Reichsmark · ↗Rentenmark · ↗Sperrmark · ↗Valutamark · ↗Westmark
 ·  mit ›Mark‹ als Binnenglied: ↗100-Mark-Schein · ↗Einmarkstück · ↗Fünfmarkschein · ↗Hundert-Mark-Schein · ↗Hundertmarkschein · ↗Tausendmarkschein · ↗Zehnmarkschein · ↗Zehnmarkstück
eWDG, 1974

Bedeutung

historisch ehemalige deutsche Währungseinheit
Beispiele:
DDRdie Mark der Deutschen Demokratischen Republik
die Deutsche Mark
hundert Pfennige sind eine Mark
er zahlte eine Mark (und) fünfzig (Pfennig) Eintritt
das Buch kostet acht Mark
für das Bild verlangte, nahm er 300 Mark
eine Mark in Groschen umwechseln
auf die Mark soll es (mir) nicht ankommen
er muss mit jeder, der Mark rechnen, muss jede Mark umdrehen (= er muss sehr sparsam sein)
sie hatte ihre letzte Mark ausgegeben
ich habe nur noch ein paar Mark, Märker
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Mark2 f. ‘Geldmünze’, ahd. marc (Hs. 12. Jh.), mhd. marke, marc, march ‘ein Stück Gold oder Silber von einem bestimmten Gewicht’, ursprünglich ‘ein halbes Pfund Silber oder Gold’, dann ‘Rechnungsmünze’, nhd. Mark, ab 1873 Rechnungseinheitsmünze in Deutschland, mnd. mark, mnl. marc, aengl. marc, anord. mǫrk hat sich entwickelt aus dem unter ↗Mark1 (s. d.) behandelten Substantiv im Sinne von ‘Zeichen’; dazu s. auch ↗Marke. Der Ausdruck gilt zunächst wohl für die an einem Gold- oder Silberbarren angebrachte Prägung (Kennzeichnung eines bestimmten Gewichts), bezeichnet dann den Barren selbst sowie sein Gewicht, schließlich das ‘Geldstück’ (von bestimmtem Gewicht und Wert). Aus germ. *marka- stammt gleichbed. mlat. marca (9. Jh.), das die Verbreitung des beim grenzüberschreitenden Handel gebrauchten Ausdrucks befördert haben mag; vgl. afrz. marc.

Thesaurus

Synonymgruppe
DM · Deutsche Mark · Deutschmark  ●  ↗D-Mark  Hauptform · DEM  fachspr. · Mark  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Fruchtfleisch · ↗Fruchtmark · Mark
Oberbegriffe
  • Organ einer Pflanze · Pflanzenorgan · ↗Pflanzenteil · Teil einer Pflanze
Synonymgruppe
Kern · Mark · Markröhre
Synonymgruppe
DDR-Mark · M · MDN · Mark (DDR-Währung) · Mark der Deutschen Notenbank  ●  Ost-Mark  ugs.
Synonymgruppe
Grenzgebiet · ↗Randgebiet  ●  Anewand  oberdeutsch · Mark  fränk.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Sorbenmark · Sorbische Mark
  • Mark Lausitz · Markgrafschaft Lausitz
  • Mark Landsberg · Markgrafschaft Landsberg
  • Bretonische Mark  ●  Britannische Mark  veraltet
  • Awarenmark · Pannonische Mark
  • Grafschaft hinter dem Drauwald · Mark Pettau · Mark an der Drau · Mark hinter dem Drauwald · untere Karantaner Mark
  • Dänische Mark · Mark Schleswig

Verwendungsbeispiele für ›Mark‹, ›M‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eben deshalb müßten sich die Märker gut überlegen, ob die Fusion für sie nicht doch der beste Weg sei, warnt der Liberale.
Die Welt, 18.10.2004
Wieder sind ein paar Märker frei geworden, die in neues Personal investiert werden können.
Süddeutsche Zeitung, 06.05.1994
Er bezeichnet es als Torheit, aus seinen Büchern herauslesen zu wollen, er schwärme für Mark und Märker.
Bauer, Hans: Wenn einer eine Reise tat, Leipzig: Koehler & Amelang 1973, S. 142
Bevor der biedere Märker sich entfernte, schob er mir noch zwei Zweieinhalb-Groschenstücke, taktvoll in ein Papier gewickelt, zu.
Wohlmuth, Alois: Ein Schauspielerleben, Ungeschminkte Selbstschilderungen von Alois Wohlmuth. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 1331
Der Herkunft nach handelt es sich um Märker und Pommern.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1940, S. 405
Zitationshilfe
„Mark“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mark#2>, abgerufen am 24.11.2020.

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