Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Märchenmotiv, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Märchenmotivs · Nominativ Plural: Märchenmotive
Aussprache 
Worttrennung Mär-chen-mo-tiv
Wortzerlegung Märchen Motiv
eWDG

Bedeutung

als Bestandteil der Handlung verschiedener Märchen wiederkehrende typische Situation
Beispiel:
das uralte Märchenmotiv von der aus einem Zauberschlaf erlösten Jungfrau

Verwendungsbeispiele für ›Märchenmotiv‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Märchenmotive und magische Elemente finden wir ebenfalls in diesen dreizehn Geschichten. [Süddeutsche Zeitung, 07.10.1998]
Das ist natürlich ein Märchenmotiv, und aus den Märchen wissen wir, daß das nicht unbedingt segensreich für den Beschenkten ausgehen muß. [Süddeutsche Zeitung, 11.10.1995]
Bis dahin kommt es zu dramatischen Ereignissen, die an bekannte Märchenmotive erinnern und seit jeher Künstler aller Sparten angeregt haben. [Süddeutsche Zeitung, 03.01.2003]
Umsatzfördernd war laut Unternehmen unter anderem die Verzierung der Creme‑Dosen mit Märchenmotiven. [Die Welt, 06.03.2003]
Alte Märchenmotive mit modernsten Liebhabereien und Träumen kunstvoll verwoben, innig eingefühlt in die zugleich phantastische und realistische Welt des Kindes. [Die Zeit, 30.08.1951, Nr. 35]
Zitationshilfe
„Märchenmotiv“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/M%C3%A4rchenmotiv>.

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