Märchenmotiv, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungMär-chen-mo-tiv
WortzerlegungMärchenMotiv
eWDG, 1974

Bedeutung

als Bestandteil der Handlung verschiedener Märchen wiederkehrende typische Situation
Beispiel:
das uralte Märchenmotiv von der aus einem Zauberschlaf erlösten Jungfrau

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Märchenmotive und magische Elemente finden wir ebenfalls in diesen dreizehn Geschichten.
Süddeutsche Zeitung, 07.10.1998
Umsatzfördernd war laut Unternehmen unter anderem die Verzierung der Creme-Dosen mit Märchenmotiven.
Die Welt, 06.03.2003
Alte Märchenmotive mit modernsten Liebhabereien und Träumen kunstvoll verwoben, innig eingefühlt in die zugleich phantastische und realistische Welt des Kindes.
Die Zeit, 30.08.1951, Nr. 35
Dann habe ich aus meinen Briefmarkenalbum eine abgestempelte polnische Marke mit Märchenmotiv herausgekramt und alles in unseren Briefkasten gestopft.
Der Tagesspiegel, 26.05.2003
Märchenmotive alter Überlieferungen von Götterknaben und Wunderkindern füllen und bestimmen die Erzählungen.
Bartsch, H.-W.: Kindheitsevangelien. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 25342
Zitationshilfe
„Märchenmotiv“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Märchenmotiv>, abgerufen am 24.06.2019.

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