Märchenwald, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungMär-chen-wald
WortzerlegungMärchenWald
eWDG, 1974

Bedeutung

siehe auch Märchenland
Beispiel:
Hänsel und Gretel verirrten sich im Märchenwald
bildlich
Beispiel:
gehobender winterliche Märchenwald mit seinen verschneiten Tannen [NollHolt2,203]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aufregung dunkel finster verirren verwandeln verwunschen verzaubert

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Märchenwald‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber auch die Preise für das Essen im Märchenwald sind in Ordnung.
Süddeutsche Zeitung, 26.05.2001
Überraschenderweise nahm uns ein Märchenwald auf, den wir nicht erwartet hatten.
Die Zeit, 18.04.1997, Nr. 17
Es liest sich so wohlig, so glatt, man fühlt sich, es ist der Märchenwald unsrer Zeit.
Tucholsky, Kurt: Rudolf Herzog - ein deutscher Mann. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1924]
Und der deutsche Märchenwald verwandelte sich, schien im Schneegestöber zu verschwinden, wurde wieder ein polnischer Wald.
Hilsenrath, Edgar: Der Nazi & der Friseur, Köln: Literar. Verl. Braun 1977, S. 116
Manchmal betrachten sie Vaters Meisterstücke, den «Deutschen Märchenwald», in Silber getrieben, Armbänder und Dosen mit zierlichen Rokokodamen.
Heller, Gisela: Märkischer Bilderbogen, Berlin: Berlin Verlag der Nation 1978, S. 328
Zitationshilfe
„Märchenwald“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Märchenwald>, abgerufen am 19.11.2019.

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