Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Mästerei, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Mästerei · Nominativ Plural: Mästereien
Worttrennung Mäs-te-rei
Wortzerlegung Mast2 -erei
Wortbildung  mit ›Mästerei‹ als Letztglied: Geflügelmästerei · Großmästerei · Schweinemästerei
eWDG

Bedeutung

Betrieb, in dem Schlachtvieh gemästet wird, Mastanstalt
Beispiel:
dieser landwirtschaftliche Betrieb beliefert die Mästerei mit Entenküken

Verwendungsbeispiele für ›Mästerei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ehemaligen Stasi‑Mitarbeitern verschaffte sie denn auch einträgliche Jobs in der Mästerei. [Die Zeit, 16.11.1990, Nr. 47]
Bisher hieß es amtlich, die ungeliebte Ware werde allenfalls in ausländische, nicht in bundesdeutsche Mästereien gekarrt. [Die Zeit, 05.10.1990, Nr. 41]
So wurde die Zahl der Schweine in den befallenen Mästereien geschätzt und nicht gezählt. [Süddeutsche Zeitung, 25.10.1997]
Diese Firma verfüttert jedoch nicht selbst, sondern liefert ihren Fraß an Mästereien, die mit dem Zeug füttern dürfen. [Süddeutsche Zeitung, 04.12.1998]
Neu hingegen ist die Möglichkeit für jedermann, sich schon mit kleineren Geldbeträgen an Grundeigentum und Mästerei zu beteiligen. [Die Zeit, 04.10.1968, Nr. 40]
Zitationshilfe
„Mästerei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/M%C3%A4sterei>.

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