Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Mäzenatentum, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Mäzenatentums · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Mä-ze-na-ten-tum
Wortzerlegung Mäzenat -tum
eWDG

Bedeutung

Förderung der Kunst, Künstler oder des Sports durch Mäzene
Beispiel:
ein Mäzenatentum römischer Prägung

Typische Verbindungen zu ›Mäzenatentum‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Mäzenatentum‹.

Verwendungsbeispiele für ›Mäzenatentum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was die Kunst angeht, gibt es inzwischen ein großes Mäzenatentum. [Die Zeit, 31.10.2011, Nr. 44]
Eine Gruppe von Studenten ließ es sich nicht nehmen, das Mäzenatentum zu kritisieren. [Die Zeit, 20.05.1994, Nr. 21]
Ein bißchen Mäzenatentum nähme sich da nicht unbedingt schlecht aus. [Süddeutsche Zeitung, 18.05.1995]
Wortkarg wird sie, spricht man sie auf ihr Mäzenatentum an. [Die Welt, 04.03.2005]
Dabei wurden aber die kulturellen Interessen nicht nur von den meist kurzlebigen Dynasten gepflegt, sondern auch von einem klugen Mäzenatentum in bleibende Leistungen umgesetzt. [Grunebaum, Gustav Edmund von: Der Islam. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 21611]
Zitationshilfe
„Mäzenatentum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/M%C3%A4zenatentum>.

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