Mäzenatentum, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Mäzenatentums · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungMä-ze-na-ten-tum
WortzerlegungMäzenat-tum
eWDG, 1974

Bedeutung

Förderung der Kunst, Künstler oder des Sports durch Mäzene
Beispiel:
ein Mäzenatentum römischer Prägung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bürgersinn Engagement Form Förderung Kultur Kultursponsoring Sponsoring Stiftung Tradition anweisen beschränken bürgerlich echt fördern fürstlich großzügig höfisch jüdisch kulturell modern pflegen privat rein staatlich traditionell unterentwickelt verdanken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Mäzenatentum‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was die Kunst angeht, gibt es inzwischen ein großes Mäzenatentum.
Die Zeit, 31.10.2011, Nr. 44
Ein bißchen Mäzenatentum nähme sich da nicht unbedingt schlecht aus.
Süddeutsche Zeitung, 18.05.1995
Dabei wurden aber die kulturellen Interessen nicht nur von den meist kurzlebigen Dynasten gepflegt, sondern auch von einem klugen Mäzenatentum in bleibende Leistungen umgesetzt.
Grunebaum, Gustav Edmund von: Der Islam. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 21611
Aber selbst dadurch läßt sich Sharons Faible für Mäzenatentum und Engagement nicht einschüchtern.
Riedel, Susanne: Eine Frau aus Amerika, Berlin: Berlin Verlag 2003, S. 37
Als »königlicher Kaufmann« entwickelte Heyer, der später zum Kommerzienrat ernannt wurde, ein Mäzenatentum großen Stils.
Kahl, Willi: Heyer. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 42218
Zitationshilfe
„Mäzenatentum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mäzenatentum>, abgerufen am 23.10.2019.

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