Machiavellismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Machiavellismus · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Ma-chi-avel-lis-mus · Ma-chia-vel-lis-mus
Herkunft Italienisch
Wortbildung  mit ›Machiavellismus‹ als Grundform: ↗machiavellistisch
eWDG, 1974

Bedeutung

rücksichtslose Machtpolitik

Typische Verbindungen zu ›Machiavellismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Machiavellismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Machiavellismus‹

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Sie reden von Machiavellismus, als ob nicht das einfachste Verhalten gerade darin bestünde, unsere eigenen Wege zu geben.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1965]
Man liest die ortsüblichen Zeitungen und zitiert sie, und das stärkste Moment von Machiavellismus ist die wiederkehrende Rede von den »nationalen Interessen«.
Die Zeit, 13.12.2010, Nr. 50
Mussolinis taktisches Geschick war ebenso wie sein politischer Spürsinn und seine Fähigkeit, die Massen zu begeistern, dem raffiniertesten Machiavellismus ebenbürtig.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 9923
Die Globalisierung hat inzwischen den klaren ethischen Makel, in Wahrheit ein kommerzieller Machiavellismus zu sein.
Die Welt, 29.01.2001
Daneben werden die absolutistische Art seiner Regierung, seine Rechtgläubigkeit und seine Vertragstreue im Gegensatz zum Machiavellismus hervorgehoben.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 177
Zitationshilfe
„Machiavellismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Machiavellismus>, abgerufen am 28.05.2020.

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