Machtbeziehung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Machtbeziehung · Nominativ Plural: Machtbeziehungen
WorttrennungMacht-be-zie-hung

Verwendungsbeispiele für ›Machtbeziehung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gibt keinen sozialen Raum jenseits von Machtbeziehungen und keine machtfreie Interaktion zwischen Menschen.
Die Zeit, 04.04.2011, Nr. 14
Einfluß liegt vor, wenn eine Person sich dem Partner freiwillig unterordnet; Autorität repräsentiert eine durch Normen legitimierte Machtbeziehung.
Schneider, Hans-Dieter: Macht. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 22510
Machtbeziehungen gibt es in Familien und Betrieben, in Schulen und Sportvereinen, in Fachverbänden und Kirchen.
Süddeutsche Zeitung, 01.10.1994
Die Sexualität spiegelt ihre übrigen Lebensbedingungen und die Entfremdung und Machtbeziehung zwischen dem Ehepaar exakt wider.
Schwarzer, Alice: Der »kleine Unterschied« und seine großen Folgen, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 1977 [1975], S. 19
Die über Tauschbeziehungen laufende segmentäre Differenzierung und die über Machtbeziehungen laufende Stratifikation von Stammesgesellschaften kennzeichnen zwei verschiedene Ebenen der Systemdifferenzierung.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 2. Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 238
Zitationshilfe
„Machtbeziehung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Machtbeziehung>, abgerufen am 27.01.2020.

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