Macke, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Macke · Nominativ Plural: Macken
Aussprache
WorttrennungMa-cke
eWDG, 1974

Bedeutung

landschaftlich, salopp
1.
Verrücktheit, Tick
Beispiele:
eine Macke haben
du hast ja, hast wohl eine Macke?
das ist bei ihm schon zur Macke geworden
2.
Fehler, Schaden
Beispiele:
das Auto hat im Lack eine Macke
die Maschine zeigte bei der Erprobung ihre Macken
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Macke f. ‘Spleen, Verrücktheit, Tick’, Übernahme (20. Jh.) von jidd. macke ‘Schlag, Fehler’, aus hebr. makkā(h) ‘Schlag, Plage’.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Eigenart Eigenheit Gewohnheit Klee Kratzer Marotte Mode Neurose Schrulle Schwäche Software Spleen Tick Tücke Vorliebe austreiben beheben beseitigen divers ertragen individuell klein kultivieren liebenswert offenbaren psychisch typisch winzig ziemlich ärgerlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Macke‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was ein Schriftsteller benötigt, ist in erster Linie irgendeine Macke.
Die Zeit, 16.09.2013, Nr. 37
Dabei scheitert doch jeder der Männer an seinen eigenen Macken.
Der Tagesspiegel, 10.02.2000
Beim Kaffee schüttete ich ihr mein Herz aus, redete auch viel über seine Macken.
Bild, 07.01.1999
Zwar sticht eine solche Macke nicht sofort ins Auge, aber wenn man sie erst gesehen hat, dann stört sie doch.
C't, 1998, Nr. 6
Präsidenten ohne Fehler und Macken wollen wir doch auch nicht.
Der Spiegel, 06.01.1997
Zitationshilfe
„Macke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Macke>, abgerufen am 22.03.2019.

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