Macker, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Mackers · Nominativ Plural: Macker
Aussprache
WorttrennungMa-cker
eWDG, 1974

Bedeutung

salopp Freund eines Mädchens
Beispiele:
sie hat einen neuen Macker
sie hat ihrem Macker den Laufpass gegeben
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Macker m. ‘Bekannter, Partner, Kamerad’ (20. Jh.), aus dem nd. Macker ‘Teilhaber, Mitarbeiter’ (16. Jh.), eigentl. Macher (s. ↗machen). Einfluß von rotw. Macker ‘Kenner, Bekannter, Vertrauter’, aus jidd. makor ‘Bekannter, Kamerad, Freund’, ist anzunehmen; vgl. auch jidd. makir sein ‘(er)kennen, bekannt sein’.

Typische Verbindungen zu ›Macker‹

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Mickerleben genial markieren

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Verwendungsbeispiele für ›Macker‹

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Ein bisschen Macker ist er auch, aber er ist verlässlich.
Der Tagesspiegel, 27.04.2005
Statt dessen versuchen sie, den starken Macker um jeden Preis zu spielen.
Süddeutsche Zeitung, 19.10.1996
Das war wirklich ein guter Trick, um diese beiden widerlichen Macker loszuwerden.
Goldt, Max: Drei bettlägerige ukrainische Tingeltangeltaenzerinnen. In: ders., Schließ einfach die Augen und stell dir vor, ich wäre Heinz Kluncker, Zürich: Haffmans 1994, S. 378
Ich war platt, was es wirklich heißt, ein Macker zu sein.
Pilgrim, Volker Elis: Manifest für den freien Mann - Teil 1, Reinbek b. Hamburg: Rowohlt 1983 [1977], S. 95
Er sei von seiner Mutter zum Mann erzogen worden, zum Macker, den dann wieder andere Frauen anfeinden könnten.
konkret, 1984
Zitationshilfe
„Macker“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Macker>, abgerufen am 23.01.2020.

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