Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Macker, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Mackers · Nominativ Plural: Macker
Aussprache 
Worttrennung Ma-cker
eWDG

Bedeutung

salopp Freund eines Mädchens
Beispiele:
sie hat einen neuen Macker
sie hat ihrem Macker den Laufpass gegeben
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Macker m. ‘Bekannter, Partner, Kamerad’ (20. Jh.), aus dem nd. Macker ‘Teilhaber, Mitarbeiter’ (16. Jh.), eigentl. Macher (s. machen). Einfluß von rotw. Macker ‘Kenner, Bekannter, Vertrauter’, aus jidd. makor ‘Bekannter, Kamerad, Freund’, ist anzunehmen; vgl. auch jidd. makir sein ‘(er)kennen, bekannt sein’.

Typische Verbindungen zu ›Macker‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Macker‹.

Verwendungsbeispiele für ›Macker‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich war platt, was es wirklich heißt, ein Macker zu sein. [Pilgrim, Volker Elis: Manifest für den freien Mann – Teil 1, Reinbek b. Hamburg: Rowohlt 1983 [1977], S. 95]
Das war wirklich ein guter Trick, um diese beiden widerlichen Macker loszuwerden. [Goldt, Max: Drei bettlägerige ukrainische Tingeltangeltaenzerinnen. In: ders., Schließ einfach die Augen und stell dir vor, ich wäre Heinz Kluncker, Zürich: Haffmans 1994, S. 378]
Ist er der kompromisslose Macker, der sagt, wo es langgeht, und kein Deo benützt? [Die Zeit, 01.10.2001, Nr. 40]
Ausgerechnet im Auto braucht er denn auch nicht den großen Macker zu markieren. [Die Zeit, 28.02.1977, Nr. 09]
Die FPÖ spielt nur mehr den Macker, tut aber nichts. [Süddeutsche Zeitung, 25.06.2003]
Zitationshilfe
„Macker“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Macker>.

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