Mais, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Maises · Nominativ Plural: Maise · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
Wortbildung mit ›Mais‹ als Erstglied: ↗Maisanbau · ↗Maisbrei · ↗Maisbrot · ↗Maisernte · ↗Maisfeld · ↗Maisgrieß · ↗Maiskeimöl · ↗Maiskolben · ↗Maiskorn · ↗Maismehl · ↗Maispapier · ↗Maisstaude · ↗Maisstroh · ↗Maisstärke · ↗maisgelb
 ·  mit ›Mais‹ als Letztglied: ↗Genmais · ↗Körnermais · ↗Silomais
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
aus Mittelamerika stammende, heute verbreitet angebaute staudenartige Getreideart, die bis zu drei Meter hoch wird, deren gelbliche Samenkörner in großer Vielzahl an einem Kolben wachsen und besonders zu Futterzwecken verwendet werden
Beispiele:
Mais anbauen, ernten
Mais als Grünfutter verwenden
2.
Frucht von 1
Beispiele:
Mais trocknen
Maizena wird aus Mais hergestellt
die Hühner mit Mais füttern
aus Mais Brot backen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Mais m. Der Name der in Zentralamerika beheimateten Getreideart lautet in der Sprache der Taino auf Haiti mahís. Das durch Kolumbus (um 1500) vermittelte span. maíz gelangt in die europ. Sprachen, vgl. frz. maïs, engl. maize und nhd. Maytz, Maiz, Mays (16. Jh.), Mais (17. Jh.), in botanischer Fachsprache Maizum bzw. Maiz, Mays Indicum (16. Jh.). Auf die fremde Herkunft anspielend, gelten auch Welschkorn, Türkischer Weizen, Türkisch Korn (seit 16. Jh., heute noch landschaftlich).

Thesaurus

Botanik
Synonymgruppe
Mais  ●  ↗Kukuruz  österr.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anbau Baumwolle Bohne Erdnuss Gerste Getreide Hafer Hirse Kartoffel Maniok Pollen Rap Raps Reis Roggen Rübe Soja Sojabohne Sonnenblume Süßkartoffel Tabak Tomate Weizen Zuckerrohr Zuckerrübe anbauen genmanipuliert genverändert transgen verändert

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Mais‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vertrocknet auch noch der Mais, müssen viele Betriebe Futter zukaufen.
Süddeutsche Zeitung, 01.08.2003
Die Träger dieser Kultur scheinen schon sehr früh Mais kultiviert zu haben.
o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 37920
Sie düngten damit Mais, und mit dem Mais fütterten sie Hühner.
Die Zeit, 06.07.1973, Nr. 28
Mais wächst über die Wolken, oben freuen sich die Götter.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1959. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1959], S. 666
Auf diesem wüsten Steinacker hatte stets der prächtigste Mais gestanden.
Voß, Richard: Zwei Menschen, Stuttgart: Engelhorn 1911 [1949], S. 145
Zitationshilfe
„Mais“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mais>, abgerufen am 08.12.2019.

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