Majestätsverbrechen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungMa-jes-täts-ver-bre-chen (computergeneriert)
WortzerlegungMajestätVerbrechen
eWDG, 1974

Bedeutung

historisch Verbrechen, auf das eine hohe Strafe steht

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das war Majestätsverbrechen gegen die Schönheit, und dafür mußte er sterben.
Die Zeit, 31.03.1955, Nr. 13
Und wer den Königstitel führte, beging nach römischem Recht ein todeswürdiges Majestätsverbrechen.
Bild, 10.04.2004
Zuweilen nämlich erinnerte sich meine Großmutter von selbst meiner, und dann wäre es mir wie ein Majestätsverbrechen erschienen, ihrer Einladung nicht Folge zu leisten.
Le Fort, Gertrud von: Das Schweißtuch der Veronika, Frankfurt a. M.: Fischer 1959 [1928], S. 37
Der Raub der Naturkraft ist ein Sakrileg, aber genau dieses Majestätsverbrechen bringt die Emanzipation vom herrschsüchtigen, eifersüchtig sein Monopol hütenden Gott.
Süddeutsche Zeitung, 16.08.2003
Gegen die Wortführer der Opposition wurde Anklage wegen Majestätsverbrechen erhoben und die Opponenten kurzerhand auf die Festung nach Spandau gebracht.
Nürnberger, Richard: Das Zeitalter der französischen Revolution und Napoleons. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 16302
Zitationshilfe
„Majestätsverbrechen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Majestätsverbrechen>, abgerufen am 19.03.2019.

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