Makrone, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Makrone · Nominativ Plural: Makronen
Aussprache
WorttrennungMa-kro-ne · Mak-ro-ne
HerkunftItalienisch
Wortbildung mit ›Makrone‹ als Erstglied: ↗Makronengebäck  ·  mit ›Makrone‹ als Letztglied: ↗Haselnussmakrone · ↗Kokosmakrone
eWDG, 1974

Bedeutung

rundes kleines Backwerk aus Mandeln, Zucker, Eiweiß und Mehl
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Makrone f. ‘Gebäck aus Mandeln, Zucker, Mehl und Eiweiß’ stammt wie ↗Makkaroni (s. d.) aus ital. (mundartlich) maccarone ‘Röhrennudel’, älter auch ‘Kloß’, das im 16. Jh. ins Frz. gelangt und dort (wegen der Ähnlichkeit mit einem Kloß?) die Bedeutung ‘Mandeltörtchen’ erhält. Frz. macaron m. wird Mitte des 17. Jhs. ins Dt. übernommen und um 1700 zu Makrone eingedeutscht.

Thesaurus

Synonymgruppe
Kokosgebäck · Makrone
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht liegt in dieser Makrone das Geheimnis des perfekten Festes.
Die Zeit, 21.12.2009, Nr. 51
Mit Kerzenschein und Tannenduft, mit Gänsebraten und Makronen hat er sich die dunkelste Zeit des Jahres erhellt.
Der Tagesspiegel, 29.01.2001
Zur geschmacklichen Vervollkommnung können Waffeln, Biskuits, Makronen, Baisers, Früchte oder Rosinen als Einlage verwendet werden.
Neumann, Heinz u. Scharfe, Adolf: Gekonnt serviert, Berlin: Verl. Die Wirtschaft 1967, S. 66
Zitationshilfe
„Makrone“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Makrone>, abgerufen am 05.12.2019.

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