Manipel

WorttrennungMa-ni-pel
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Unterabteilung der altrömischen Kohorte
2.
früher am linken Unterarm getragenes, gesticktes Band als Teil des katholischen Messgewandes

Typische Verbindungen
computergeneriert

Intervall Kohorte Triarier violett

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Manipel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die bisherigen Manipel bildeten noch keinen taktischen Körper; dazu sind sie zu klein.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Erster Teil: Das Altertum, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1920], S. 833
Im römischen Heer bestanden Untereinheiten (Manipel) aus rund 150 Kriegern.
Die Zeit, 23.03.2009, Nr. 12
Doch Roggenkamp hatte ihn mal wieder beiseite geschoben und diesen violetten Manipel, den er übrigens mit heim nahm, aus der Tasche gezogen.
Degenhardt, Franz Josef: Für ewig und drei Tage, Berlin: Aufbau-Verl. 1999, S. 46
Ihre taktische Grundeinheit (Manipel) war kleiner und verlieh der Schlachtordnung bei allen militärischen Operationen eine viel größere Beweglichkeit.
Bleicken, Jochen: Rom und Italien. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 8746
Zitationshilfe
„Manipel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Manipel>, abgerufen am 06.12.2019.

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