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Marinade, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Marinade · Nominativ Plural: Marinaden
Aussprache 
Worttrennung Ma-ri-na-de
Wortzerlegung marinieren-ade
Herkunft aus marinadefrz ‘Salzlake, Gewürztunke’
eWDG

Bedeutungen

1.
aus Essigwasser, Öl, Zwiebeln und Gewürzen bereitete pikante Tunke, in die Fisch oder Fleisch eingelegt wird
Beispiele:
Fisch in einer Marinade anrichten, mit einer Marinade übergießen
das Fleisch aus der Marinade nehmen
2.
Fisch, der durch eine pikante Tunke für einige Zeit haltbar gemacht worden ist
Beispiel:
im Supermarkt gab es Frischfisch und Marinaden
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

marinieren · Marinade
marinieren Vb. ‘in Essig und Gewürze einlegen’, Entlehnung (17. Jh.) aus gleichbed. frz. mariner. Dieses ist eine sekundäre Bildung zu adjektivischem mfrz. frz. mariné ‘zur Konservierung in Salzwasser eingelegt’ (eigentlich ‘in Meerwasser’), einer Ableitung von mfrz. marine ‘Meerwasser’ (s. ↗Marine) Marinade f. ‘mit Essig angerichtete Gewürzsoße’ (um 1700), frz. marinade ‘Salzlake, Gewürztunke’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Dressing · Marinade · ↗Salatdressing · ↗Salatsoße · ↗Vinaigrette
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Beize · ↗Lake · Marinade

Typische Verbindungen zu ›Marinade‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Marinade‹.

Verwendungsbeispiele für ›Marinade‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von der Marinade sollte noch etwas übrig sein, das kommt dazu.
Die Zeit, 19.08.1996, Nr. 34
Alle 5 Minuten drehen und insgesamt je nach Größe 10 bis 20 Minuten garen, dabei immer wieder mit Marinade bepinseln.
Süddeutsche Zeitung, 05.07.2002
Die Marinade wird in einer entsprechend großen Salatschüssel verrührt und abgeschmeckt.
Neumann, Heinz u. Scharfe, Adolf: Gekonnt serviert, Berlin: Verl. Die Wirtschaft 1967, S. 45
Fisch mit Messer ist nicht statthaft - mit Ausnahme von Marinaden.
Graudenz, Karlheinz u. Pappritz, Erica: Etikette neu, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1967 [1956], S. 366
Bratfertige Fische in Mehl wenden, braten, in eine Deckelschüssel schichten und mit so viel Marinade übergießen, daß sie bedeckt sind.
o. A.: Wir kochen gut, Leipzig: Verl. für d. Frau 1968 [1963], S. 117
Zitationshilfe
„Marinade“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Marinade>, abgerufen am 20.01.2021.

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