Massage, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Massage · Nominativ Plural: Massagen
Aussprache 
Worttrennung Mas-sa-ge
Herkunft Französisch
Wortbildung  mit ›Massage‹ als Erstglied: ↗Massagebank · ↗Massagefunktion · ↗Massagepraxis · ↗Massagesalon · ↗Massagestab · ↗Massageöl
 ·  mit ›Massage‹ als Letztglied: ↗Aromaölmassage · ↗Bindegewebsmassage · ↗Bürstenmassage · ↗Elektromassage · ↗Entspannungsmassage · ↗Fußmassage · ↗Fußreflexzonenmassage · ↗Ganzmassage · ↗Gefäßmassage · ↗Gesichtsmassage · ↗Herzmassage · ↗Intimmassage · ↗Klopfmassage · ↗Knetmassage · ↗Kopfmassage · ↗Kreuzmassage · ↗Körpermassage · ↗Reflexzonenmassage · ↗Saugmassage · ↗Seelenmassage · ↗Segmentmassage · ↗Sportmassage · ↗Streichmassage · ↗Unterwassermassage · ↗Vibrationsmassage · ↗Ölmassage
eWDG, 1974

Bedeutung

Heilbehandlung durch mechanische Beeinflussung des Körpergewebes mit den Händen, mit Instrumenten oder elektrischen Apparaten
Beispiele:
eine Massage fördert die Durchblutung
er bekam jede Woche zwei Massagen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

massieren2 · Massage · Masseur · Masseuse
massieren2 Vb. ‘Körperteile zur Heilbehandlung streichen, kneten oder klopfen’, Entlehnung (18. Jh.) aus gleichbed. frz. masser (1771). Da das frz. Verb zuerst nicht in medizinischer Literatur, sondern in Reiseberichten über den Orient begegnet, ist es eher auf arab. massa ‘betasten’ als auf griech. mássein (μάσσειν) ‘kneten’ zurückzuführen. Anfangs gilt massieren für Handauflegen und Streichen im Sinne des Magnetismus. Massage f. (19. Jh.), frz. massage m. (1771) Masseur m. (19. Jh.), frz. masseur, Masseuse f. (20. Jh.), frz. masseuse. Dazu vgl. Hentschel in: Würzb. med.-hist. Mitt. 21 (2002) 338 ff.

Thesaurus

Synonymgruppe
Körpermassage · Massage
Unterbegriffe
Medizin
Synonymgruppe
Lymphdrainage · Massage

Typische Verbindungen zu ›Massage‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Massage‹.

Verwendungsbeispiele für ›Massage‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jeden Montag gibt es zum Drink eine Massage gratis dazu.
Die Welt, 24.11.2001
Warum sollten dann ausgerechnet Massagen nicht mehr verordnet werden können?
Süddeutsche Zeitung, 09.01.1999
Wer sich häufig massieren läßt, weiß den Wert einer guten Massage zu schätzen.
Fresenius, Hanna: Sauna, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1987 [1974], S. 17
Die Finger sind dabei für eine kurze Massage sehr dankbar.
Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 420
Etwa 14 Tage lang war sie ohne Massage, u. es ging ihr nicht schlecht.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1927. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1927], S. 141
Zitationshilfe
„Massage“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Massage>, abgerufen am 08.08.2020.

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