Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Massage, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Massage · Nominativ Plural: Massagen
Aussprache  [maˈsaːʒə]
Worttrennung Mas-sa-ge
Grundformmassieren1
Herkunft aus gleichbedeutend massagefrz
eWDG

Bedeutung

Heilbehandlung durch mechanische Beeinflussung des Körpergewebes mit den Händen, mit Instrumenten oder elektrischen Apparaten
Beispiele:
eine Massage fördert die Durchblutung
er bekam jede Woche zwei Massagen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

massieren2 · Massage · Masseur · Masseuse
massieren2 Vb. ‘Körperteile zur Heilbehandlung streichen, kneten oder klopfen’, Entlehnung (18. Jh.) aus gleichbed. frz. masser (1771). Da das frz. Verb zuerst nicht in medizinischer Literatur, sondern in Reiseberichten über den Orient begegnet, ist es eher auf arab. massa ‘betasten’ als auf griech. mássein (μάσσειν) ‘kneten’ zurückzuführen. Anfangs gilt massieren für Handauflegen und Streichen im Sinne des Magnetismus. – Massage f. (19. Jh.), frz. massage m. (1771) Masseur m. (19. Jh.), frz. masseur, Masseuse f. (20. Jh.), frz. masseuse. Dazu vgl. Hentschel in: Würzb. med.-hist. Mitt. 21 (2002) 338 ff.

Thesaurus

Synonymgruppe
Körpermassage · Massage
Unterbegriffe
Medizin
Synonymgruppe
Lymphdrainage · Massage

Typische Verbindungen zu ›Massage‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Massage‹.

Verwendungsbeispiele für ›Massage‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer sich häufig massieren läßt, weiß den Wert einer guten Massage zu schätzen. [Fresenius, Hanna: Sauna, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1987 [1974], S. 17]
Die Finger sind dabei für eine kurze Massage sehr dankbar. [Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 420]
Wenn man reine Entspannung sucht, dann liegt man mit Massagen selten falsch. [Die Zeit, 24.04.2003, Nr. 18]
Die jungen Mädchen aus dem Dorf bieten Massage an, die Stunde für fünf Dollar. [Die Zeit, 05.08.1994, Nr. 32]
Etwa 14 Tage lang war sie ohne Massage, u. es ging ihr nicht schlecht. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1927. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1927], S. 141]
Zitationshilfe
„Massage“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Massage>.

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