Massenkommunikationsmittel, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungMas-sen-kom-mu-ni-ka-ti-ons-mit-tel (computergeneriert)
Wortzerlegungmassen-Kommunikationsmittel
eWDG, 1974

Bedeutung

auf große Massen einwirkendes Kommunikationsmittel
Beispiel:
die Wirkung der Massenkommunikationsmittel Presse, Fernsehen und Internet

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei ist der Begriff „Massenkommunikationsmittel“, wenn man ihn unter die Lupe nimmt, fragwürdig.
Die Zeit, 21.04.1961, Nr. 17
Diese ästhetische Kultur soll durch die Massenkommunikationsmittel dynamisiert und gefördert werden.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - A. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 6124
Das Massenkommunikationsmittel F. ist infolge der unmittelbaren Gegenwärtigkeit des bewegten Bildes von starker Suggestivkraft.
Ludwig, R.: Film. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 4966
Die Massenkommunikationsmittel Presse, Rundfunk und Fernsehen traten mit ungewöhnlicher Intensität auf die politische Bühne.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1968]
Da sich die künftige Verständigung nur über moderne Massenkommunikationsmittel und zumal das Internet führen lässt, würde allerdings auch dieser Prozess zu Diskriminierungen führen.
Süddeutsche Zeitung, 23.10.2000
Zitationshilfe
„Massenkommunikationsmittel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Massenkommunikationsmittel>, abgerufen am 26.03.2019.

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