Mathematiker, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Mathematikers · Nominativ Plural: Mathematiker
Aussprache
WorttrennungMa-the-ma-ti-ker (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
WortzerlegungMathematik-er
eWDG, 1974

Bedeutung

auf einer Hochschule ausgebildeter Fachmann auf dem Gebiet der Mathematik
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Mathematik · Mathematiker · mathematisch
Mathematik f. Wissenschaft von den Zahlen, Raumgrößen, Mengen und deren Beziehungen, Entlehnung (um 1500) aus lat. (ars) mathēmatica, griech. mathēmatikḗ (téchnē) (μαθηματικὴ τέχνη). Das darin enthaltene und sich verselbständigende Adjektiv ist abgeleitet von griech. máthēma (μάθημα) ‘das Gelernte, Kenntnis’, Plur. mathḗmata (μαθήματα) ‘(mathematische) Wissenschaften’, einer Bildung zum schwundstufigen Aorist mathé͞in (μαθεῖν), zu (sekundär gebildetem) manthánein (μανθάνειν) ‘lernen’ (verwandt mit ↗munter, s. d.). Mathematiker m. ‘Fachmann für Mathematik’ (18. Jh.), seit dem 16. Jh. schon in der Form lat. mathēmaticus in dt. Texten. mathematisch Adj. ‘die Mathematik betreffend’ (16. Jh.).

Typische Verbindungen
computergeneriert

Astrologe Astronom Astronomen Betriebswirt Biologe Chemiker Computerwissenschaftler Elektrotechniker Geograph Informatiker Ingenieur Linguist Logiker Mediziner Naturforscher Naturwissenschaftler Philologe Philosoph Physiker Psychologe Statistiker Wirtschaftswissenschaftler angehend diplomiert gelernt genial promoviert schizophren studiert Ökonom

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Mathematiker‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie entspricht dem Charakter von Helmholtz genau ebenso wie der Originalität der Arbeiten dieses großen Mathematikers.
Wundt, Wilhelm: Erlebtes und Erkanntes. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 1824
Bei der Berechnung der Bahn eines Asteroiden stützt man sich auf Methoden, die der Mathematiker Carl Friedrich Gauß entwickelt hat.
o. A. [ur.]: Asteroiden. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1977]
Der eigentliche Begründer und angesehenste Vertreter dieser kinetischen Substanztheorie ist der große Mathematiker Newton, der berühmte Entdecker des Gravitationsgesetzes.
Haeckel, Ernst: Die Welträtsel, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1899], S. 34367
In der Tat haben die Mathematiker in der mathematischen Zeichensprache eine sehr wertvolle logische Symbolik für ihre Zwecke entwickelt.
Mach, Ernst: Erkenntnis und Irrtum. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1905], S. 9630
Die Informatiker der ersten Stunde rekrutierten sich aus Mathematikern und Elektrotechnikern.
Rechenberg, Peter: Was ist Informatik?, München: Hanser 1994 [1991], S. 261
Zitationshilfe
„Mathematiker“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mathematiker>, abgerufen am 19.10.2019.

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