Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Mausklick, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Mausklicks · Nominativ Plural: Mausklicks
Aussprache  [ˈmaʊ̯sklɪk]
Worttrennung Maus-klick
Wortzerlegung Maus Klick
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

das Drücken einer Taste der Computermaus; die damit ausgelöste Aktion eines Computers
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: ein rechter, linker, einfacher, doppelter, simpler, einziger, schneller, kurzer Mausklick
in Präpositionalgruppe/-objekt: etw. per Mausklick ordern, abrufen, abschicken, abfragen, aktivieren, auswählen, buchen, herunterladen, erledigen, anzeigen, vergrößern, zusammenstellen, befördern, steuern, auf den Bildschirm holen
hat Präpositionalgruppe/-objekt: ein Mausklick auf einen Button, Link, eine Schaltfläche, Datei, ein Icon, Symbol
als Akkusativobjekt: einen Mausklick erfordern, benötigen, brauchen
als Adverbialbestimmung: etw. liegt nur einen Mausklick, ein paar Mausklicks entfernt
Beispiele:
Die Fotos lassen sich per Mausklick auf den eigenen Computer laden. [M. Dunker, Computer, in: Bild 23.07.1999, S. 4]
Mit der neuen Verordnung sollen Autobesitzer alle Zulassungsvorgänge per Mausklick im Netz erledigen können, beispielsweise Erstzulassung, Wiederzulassung, Umschreibung bei Halterwechsel oder Adressänderungen. [Die Welt, 10.01.2019]
Zum Navigieren genügten Mausklicks auf elektronische Querverweise, sogenannte Hyperlinks. [Die Zeit, 12.03.2014 (online)]
Mit ein paar Mausklicks ist die Bestellung aufgegeben[…] [Die Zeit, 25.11.2013 (online)]
Ein einfacher Mausklick reicht so zum Wiederherstellen auch älterer Versionen aus. [C’t, 1993, Nr. 7]

letzte Änderung:

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

klick · klicks · klicken · klickern · (an)klicken · Klick · (Maus)klick · Klicker
klick, klicks Interjektion schallnachahmend für einen helltönenden Knacklaut, für metallisches Klingen, für den Klang beim Anstoßen der Gläser. Dazu die Wortgruppe klicken Vb. ‘hell und kurz klingen, knacken, mit der Peitsche knallen, ticken, knipsen, einschnappen, beflecken’ (16. Jh.), mhd. zerklicken ‘mit leichtem Knall bersten’, nl. klikken, engl. to click; iterativ klickern Vb. ‘knacken, mit Kugeln spielen’ (18. Jh.); (an)klicken Vb. ‘eine (Maus-, Computer)taste antippen’ (20. Jh.); Klick m. ‘helltönender, metallisch klingender Schall, Schlag, Klecks, Fleck’, bildlich ‘Makel’ (16. Jh.), engl. click; (Maus)klick m. ‘leichte Berührung der (Maus)taste am Computer’ (20. Jh.); Klicker m. ‘Murmel, Spielkugel’, die beim Zusammenstoß mit einer anderen klick macht (17. Jh.).

Typische Verbindungen zu ›Mausklick‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Mausklick‹.

Zitationshilfe
„Mausklick“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mausklick>.

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