Medikus, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Medikus · Nominativ Plural: Medikusse/Medizi
Aussprache
WorttrennungMe-di-kus (computergeneriert)
HerkunftLatein
eWDG, 1974

Bedeutung

scherzhaft Arzt
Beispiel:
er hat das Studium beendet, ist nun ein richtiger, fertiger Medikus

Thesaurus

Synonymgruppe
(der) Herr Doktor (respektvoll) · ↗Arzt · ↗Doktor · Heilkundiger · ↗Mediziner  ●  (der) Onkel Doktor  ugs., Kindersprache · ↗Doc  ugs. · Halbgott in Weiß  ugs. · Medikus  geh. · ↗Weißkittel  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach Arbeit und Praxis gelüstete es den Medikus allerdings kaum.
Die Zeit, 04.10.1996, Nr. 41
Geborstene, verfaulte Zähne wiesen darauf hin, daß ihr Besitzer den unteren Ständen zugehörte und nach Gottes Plan kein Geld für den Medikus hatte.
Süddeutsche Zeitung, 10.05.1994
Und so eine Frauenzimmer-Existenz konnte sie mit dem netten Medikus ebenso gut führen wie mit irgendwem sonst.
Die Zeit, 31.08.2009, Nr. 35
Bei Auskultationen lauscht der Medikus am Leib wie der Horcher an der Wand.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 2, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 1000
Die von der Politik geforderte "rationierte Medizi" setzten die Ärzte jetzt mit ihren Praxisschließungen und einem "Dienst nach Vorschrift" um.
Die Welt, 29.01.2003
Zitationshilfe
„Medikus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Medikus>, abgerufen am 19.10.2019.

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