Meditation, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Meditation · Nominativ Plural: Meditationen
WorttrennungMe-di-ta-ti-on
HerkunftLatein
Wortzerlegungmeditieren-ation
eWDG, 1974

Bedeutung

das Meditieren
Beispiele:
sich in Meditationen verlieren
hingegeben an abstrakte Denkübung und an streng geregelte Meditation [HesseSteppenw.4,254]
Früher einmal ... nannten Sie das Gebet die abendländische Form der Meditation [KasackStadt485]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

meditieren · Meditation
meditieren Vb. ‘sich in Gedanken, in Betrachtung versenken, nachdenken’, spätmhd. meditieren, entlehnt aus lat. meditārī ‘über etw. nachdenken, nachsinnen, sich auf etw. vorbereiten’ (eigentlich ‘etw. geistig abmessen, ermessen’, verwandt mit ↗messen, s. d.). Meditation f. ‘Versunkensein in Gedanken, Nachdenken, religiöse Versenkung’ (16. Jh.), lat. meditātio (Genitiv meditātiōnis).

Thesaurus

Synonymgruppe
Entspannung · ↗Lockerung  ●  Meditation  fachspr.
Assoziationen
  • Tiefenmuskelentspannung · progressive Muskelentspannung · progressive Muskelrelaxation · progressive Relaxation
  • Entspannungstank · Floating-Tank · Isolationstank · Samadhi-Tank · Schwebebad
Religion
Synonymgruppe
Andacht · ↗Besinnlichkeit · ↗Besinnung · Geistliche Übung · Meditation
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Askese Atemübung Besinnung Buddhismus Entspannungnstechnikum Entspannungsübung Erleuchtung Expression Gebet Johannes Kampfkunst Kerzenlicht Kontemplation Körperübung Massage Mystik Orgelmusik Pfarrei Qi Gong Spiritualität Tai Chi Vergänglichkeit Versenkung Yoga buddhistisch cartesianisch fernöstlich filmisch thematisch transzendental

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Meditation‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Meditation heißt nicht, dass wir immer ganz still sein müssen.
Bild, 03.04.2003
Das Stück mutet eher wie eine Meditation über die Zeit an.
Der Tagesspiegel, 30.01.1998
Ich würde gern mal versuchen, eine Minute lang nur zu wohnen, das wäre eine wunderbare Meditation.
Goldt, Max: Zehn hoch achtundfünfzig. In: ders., Ungeduscht, geduzt und ausgebuht, Berlin: a-verbal-Verl. 1988, S. 36
Aber was ist Meditation nun wirklich, und wie meditiert man?
Wölfl, Norbert: Die wiedergefundene Zärtlichkeit, Genf u. a.: Ariston 1995 [1983], S. 152
Seine Meditationen, einmal erlernt, brauchten nur jeden Morgen eine halbe Stunde praktiziert zu werden.
Werckmeister, Otto Karl: Das gelbe Unterseeboot und der eindimensionale Mensch. In: ders., Ende der Ästhetik, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1971, S. 119
Zitationshilfe
„Meditation“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Meditation>, abgerufen am 16.10.2019.

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