Megariker, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungMe-ga-ri-ker (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Angehöriger der von Eukleides von Megara (450 bis 370 v. Chr.), einem Schüler des Sokrates, gegründeten Philosophenschule

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schluß und Beweisführung werden bewußt gebraucht von den Eleaten, Sophisten, Megarikern.
Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe - L. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1904], S. 20145
Wegen ihrer Vorliebe für solche Polemik erhielten die Megariker den Beinamen »Eristiker« (Streithähne).
Vorländer, Karl: Geschichte der Philosophie. In: Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 6941
Ein einfaches Beispiel ist der Enkekalymmenos (der Verhüllte) genannte Trugschluß des Megarikers Eubulides.
Jung, Carl Gustav: Psychologische Typen. In: ders., Gesammelte Werke, Bd. VI, Zürich u. a.: Rascher 1967 [1921], S. 24
Er war Schüler des Kynikers Krates, des Megarikers Stilpon und des Akademikers Xenokrates.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 2893
Zitationshilfe
„Megariker“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Megariker>, abgerufen am 08.12.2019.

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