Mehrprodukt, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungMehr-pro-dukt
WortzerlegungmehrProdukt
eWDG, 1974

Bedeutung

Marxismus der Teil des Gesamtprodukts, der den Überschuss über die für die unmittelbaren Produzenten notwendigen Existenzmittel und den Ersatzbedarf bildet

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aneignung gesellschaftlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Mehrprodukt‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Plötzlich gab es Überschüsse, die Bauern bekamen nicht mehr viel für ihr Mehrprodukt.
Die Zeit, 11.11.2002, Nr. 45
Weiterhin verliert der zentrale Begriff der klassischen Ökonomie, das Mehrprodukt, bei Forrester jeden Sinn.
konkret, 1998
Man handelt nicht um des Handels willen und wir haben nicht den Wunsch, im Außenhandel einen Teil des von unserem Volk erarbeiteten Mehrproduktes zu verpulvern.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1967]
Es müssen erstens Anteile des gesellschaftlichen Mehrprodukts abgeschöpft werden, die ausreichen, den Residualbereich des »Infrastrukturbedarfs« zu produzieren.
Offe, Claus: Strukturprobleme des kapitalistischen Staates, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972, S. 49
Per staatlichen Beschluß wird der Beitrag zum Zustandekommen des Mehrprodukts geregelt, und aufgrund politischer Entscheidungen bestimmt sich die Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum.
o. A.: GEWALT UND PRODUKTION. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1982]
Zitationshilfe
„Mehrprodukt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mehrprodukt>, abgerufen am 14.11.2018.

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