Mehrprodukt, das
GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungMehr-pro-dukt (computergeneriert)
WortzerlegungmehrProdukt
eWDG, 1974

Bedeutung

Marxismus der Teil des Gesamtprodukts, der den Überschuss über die für die unmittelbaren Produzenten notwendigen Existenzmittel und den Ersatzbedarf bildet
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aneignung gesellschaftlichen

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DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Plötzlich gab es Überschüsse, die Bauern bekamen nicht mehr viel für ihr Mehrprodukt.
Die Zeit, 11.11.2002, Nr. 45
Weiterhin verliert der zentrale Begriff der klassischen Ökonomie, das Mehrprodukt, bei Forrester jeden Sinn.
konkret, 1998
Denn die Maschinen, die die Arbeit verringern, sind das Ergebnis von Menschheitsarbeit, akkumuliertes historisches Mehrprodukt, kulturelle Produktivität.
Süddeutsche Zeitung, 22.06.1996
Man handelt nicht um des Handels willen und wir haben nicht den Wunsch, im Außenhandel einen Teil des von unserem Volk erarbeiteten Mehrproduktes zu verpulvern.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1967]
Es müssen erstens Anteile des gesellschaftlichen Mehrprodukts abgeschöpft werden, die ausreichen, den Residualbereich des »Infrastrukturbedarfs« zu produzieren.
Offe, Claus: Strukturprobleme des kapitalistischen Staates, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972, S. 49
Zitationshilfe
„Mehrprodukt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mehrprodukt>, abgerufen am 29.06.2017.

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