Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Meinungsäußerung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Mei-nungs-äu-ße-rung
Wortzerlegung Meinung Äußerung
eWDG

Bedeutungen

1.
das Äußern einer Meinung
Beispiele:
jmdn. zur Meinungsäußerung auffordern
freie Meinungsäußerung, Freiheit der Meinungsäußerung (= Meinungsfreiheit)
2.
geäußerte Meinung
Beispiele:
man kann den Meinungsäußerungen des Herrn N nur zustimmen
die Meinungsäußerung des Politikers wurde viel diskutiert

Thesaurus

Synonymgruppe
Bemerkung am Rande · Kommentierung · Meinungsäußerung · Stellungnahme  ●  Kommentar  Hauptform
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Meinungsäußerung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Meinungsäußerung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Meinungsäußerung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung, also auch das Recht, Kritik zu üben. [Chamrath, Gustav: Lexikon des guten Tons, Wien: Ullstein 1954 [1953], S. 124]
Sehr hörbar verteidigen sie das Recht der freien Meinungsäußerung, das Recht der Ausübung jeder Religion, das Recht auf Arbeit. [Feyerabend, Paul: Wider den Methodenzwang, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1976, S. 11]
Daher bitte ich auch Sie, diesen Brief durchaus als eine private Meinungsäußerung aufzufassen. [Tucholsky, Kurt: An Jakob Wassermann, 01.03.1931. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1931], S. 9833]
Auch hier ging es um das Recht auf freie Meinungsäußerung. [konkret, 1997]
Die Ausführungen gehen über den Rahmen einer zulässigen freien Meinungsäußerung hinaus. [konkret, 1988]
Zitationshilfe
„Meinungsäußerung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Meinungs%C3%A4u%C3%9Ferung>.

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