Meinungsstreit, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungMei-nungs-streit
WortzerlegungMeinungStreit
eWDG, 1974

Bedeutung

Diskussion unterschiedlicher Meinungen
Beispiele:
ein lebhafter, sachlicher, heftiger, fruchtbarer, wissenschaftlicher, politischer Meinungsstreit
einen Meinungsstreit führen
ein Meinungsstreit entbrennt
jmd. steht mit jmdm. in einem Meinungsstreit

Typische Verbindungen zu ›Meinungsstreit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gegenstand austragen demokratisch entbrennen entzünden erbittert fair heftig hineinziehen lebhaft offen politisch sachlich toben wissenschaftlich öffentlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Meinungsstreit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Meinungsstreit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie liegt im Prozess des Aufklärens selbst begründet, denn dieser Prozess vollzieht sich in Gestalt des Meinungsstreits.
Die Zeit, 11.02.2013, Nr. 06
Im Meinungsstreit über die besten Wege dahin nimmt keiner ein Blatt vor den Mund.
Neuer Weg, 1983, Nr. 1, Bd. 38
Ein turbulenter Meinungsstreit von drei Stunden war die Folge dieser offenen Worte.
Ardenne, Manfred v.: Ein glückliches Leben für Technik und Forschung: Berlin: Verlag der Nation 1976, S. 255
Anschließend an die vorerwähnte Abstimmung entstand ein Meinungsstreit über das weitere Verfahren, der durch neue Abstimmungen entschieden wurde.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1950]
Gesellschaftliche Suche nach der richtigen Einsicht gibt es nicht ohne Meinungsstreit.
Weizsäcker, Carl Friedrich von: Bewußtseinswandel, München: Hanser 1988, S. 93
Zitationshilfe
„Meinungsstreit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Meinungsstreit>, abgerufen am 19.01.2020.

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