Meinungsverschiedenheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungMei-nungs-ver-schie-den-heit
WortzerlegungMeinungVerschiedenheit
eWDG, 1974

Bedeutung

Unterschiedlichkeit oder Gegensätzlichkeit der Meinungen
Beispiele:
es gibt, es bestehen Meinungsverschiedenheiten unter, zwischen den Teilnehmern der Konferenz
Meinungsverschiedenheiten tauchen auf, werden ausgeglichen, beseitigt
verhüllend Streit, Auseinandersetzung
Beispiele:
wir hatten nur eine (kleine) Meinungsverschiedenheit
zwischen den Geschwistern gab es fast täglich Meinungsverschiedenheiten

Thesaurus

Synonymgruppe
Kontroverse  ●  Meinungsverschiedenheit  Hauptform · ↗Dissens  geh.
Synonymgruppe
(heftiger) Streit · ↗(heftiger) Wortwechsel · ↗(scharfer) Wortwechsel · ↗(verbale) Auseinandersetzung · ↗Disput · Meinungsverschiedenheit · ↗Rededuell · ↗Schlagabtausch · ↗Szene · ↗Wortgefecht · hitzige Debatte  ●  ↗Streitgespräch  Hauptform
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auslegung Beilegung Geschäftspolitik Interessengegensatz anhaltend aufgetreten ausgetragen ausräumen austragen beilegen bereinigen bestehend darübergeben erheblich fortbestehen fortbestehend fundamental gravierend grundlegend grundsätzlich ideologisch intern sachlich schwerwiegend tiefgehend tiefgreifend unüberbrückbar Überwindung überbrücken überwinden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Meinungsverschiedenheit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Publizistisch scheint es darüber keine großen Meinungsverschiedenheiten im Land mehr zu geben.
Der Tagesspiegel, 18.07.2000
Trotz dieser Meinungsverschiedenheiten sehe sie die rot-grüne Koalition aber nicht in Frage gestellt.
Süddeutsche Zeitung, 07.08.1999
So ging es mit den in langer Zeit gewachsenen Meinungsverschiedenheiten.
Nadolny, Sten: Selim oder Die Gabe der Rede, München: Piper 1997 [1990], S. 608
Schon seit mindestens anderthalb Jahrhunderten war es innerhalb der islamischen Gemeinschaft zu Meinungsverschiedenheiten gekommen, die sich schließlich verschärft hatten.
Watt, Montgomery: Der Islam. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 25683
Infolge der starken Meinungsverschiedenheiten über dieses Problem wollte man es mit Absicht der nur schwer abänderlichen Verfassung nicht unterwerfen.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 252
Zitationshilfe
„Meinungsverschiedenheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Meinungsverschiedenheit>, abgerufen am 18.06.2019.

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