Meistergesang, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Meis-ter-ge-sang
Wortzerlegung MeisterSang
eWDG

Bedeutung

historisch von den Handwerkern der Zünfte schulmäßig geübte Poesie und Liedkunst

Typische Verbindungen zu ›Meistergesang‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

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Verwendungsbeispiele für ›Meistergesang‹

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Rudi Völler reisst schon die Arme hoch, die Meistergesänge auf den Rängen werden immer lauter, doch plötzlich ist es totenstill.
Die Zeit, 14.05.2007, Nr. 20
Hans Sachs gibt in einem Meistergesang von 1551 dafür eine Erklärung.
Röhrich, Lutz: Peter, Petrus. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 7966
Die von 1870 bis 1908 erschienene Gesamtausgabe umfaßt ohne die Meistergesänge nicht weniger als 26 Bände.
Süddeutsche Zeitung, 26.03.1994
Die Kunst des Minnesanges wurde bekanntlich vom bürgerlichen Meistergesang übernommen und entsprechend umgestaltet.
Hoffmann, Hans: Aufführungspraxis. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 3734
Die 250 mitgereisten Eisbären-Fans hatten ihren Spaß, stimmten Meistergesänge an.
Bild, 18.11.2002
Zitationshilfe
„Meistergesang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Meistergesang>, abgerufen am 20.01.2021.

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