Melodik, die
GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Melodik · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungMe-lo-dik (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
Wortzerlegungmelodisch-ik
eWDG, 1974

Bedeutung

Musik
1.
der melodische Teil der Musik
Beispiele:
Rhythmik und Melodik
die Melodik eines Musikstückes, eines Komponisten
2.
Lehre von 1

Typische Verbindungen
computergeneriert

Chromatik Harmonik Instrumentation Metrik Rhythmik Stimmführung Tonalität ausdrucksvolle chromatische diatonische einfallsreiche eingängige einschmeichelnde gefällige gesangliche graziöser hymnische kantable kreisende liedhafte modale pentatonische sangbare schweifende schwelgerischen tonaler volksliedhaften volkstümliche weitgeschwungene weitgespannte

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Melodik‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die gängige Melodik des Materials klingt, obwohl man sie längst aufgegeben glaubt, doch immer noch gut hörbar durch.
Süddeutsche Zeitung, 01.09.1999
Die weichliche Melodik seiner Werke paart sich mit einem ausgesprochenen Sinn für malerische Wirkungen.
Langner, Thomas-M.: Rungenhagen. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1963], S. 30718
Eine Fülle neuer frischer Melodik dringt so in das Lied ein.
Müller-Blattau, J.: Volkslied. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 39430
In der Melodik erkenne ich viele Parallelen, es passt alles sehr gut zusammen.
Die Zeit, 01.02.2010, Nr. 05
Melodik ist die sukzessive Anordnung von Tönen bezüglich ihrer Tonhöhe.
Langner, Ralph: Musikpsychologie. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 22635
Zitationshilfe
„Melodik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Melodik>, abgerufen am 21.04.2018.

Weitere Informationen …