Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Menschenbild, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Menschenbild(e)s · Nominativ Plural: Menschenbilder
Aussprache 
Worttrennung Men-schen-bild
Wortzerlegung Mensch1 Bild
eWDG

Bedeutung

die jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnisse widerspiegelnde Vorstellung vom Wesen des Menschen
Beispiele:
das humanistische Menschenbild
das Menschenbild der Klassik
das Menschenbild des Sozialismus gestalten

Typische Verbindungen zu ›Menschenbild‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Menschenbild‹.

Verwendungsbeispiele für ›Menschenbild‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aus dem christlichen Menschenbild aber ergäben sich die unverrückbaren Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Solidarität. [Süddeutsche Zeitung, 20.02.1997]
Bei den naturverheizenden Mehrheiten ist das Menschenbild der modernen Biologie noch nicht angekommen. [Der Spiegel, 17.04.1989]
Und in ihrem am biologischen Gebrauchswert orientierten Menschenbild unterscheiden sich die meisten Ost‑Mediziner leider nicht von ihren West‑Kollegen. [konkret, 1992]
Was sich der junge Vater an Menschenbild einbildet, das kann er dem Kind anerziehen. [o. A.: DIE DEUTSCHEN STERBEN DOCH NICHT AUS. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1980]]
Im neuen Menschenbild der Ökonomen wägt nicht jeder seinen höchstpersönlichen Nutzen kühl ab und hegt immer die richtigen Erwartungen. [Die Zeit, 14.02.2011, Nr. 07]
Zitationshilfe
„Menschenbild“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Menschenbild>.

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