Menschenscheu, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungMen-schen-scheu (computergeneriert)
WortzerlegungMensch1Scheu
eWDG, 1974

Bedeutung

Scheu gegenüber anderen Menschen
Beispiel:
seine Menschenscheu war bekannt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Warum hätte er dann auf Grund seiner Menschenscheu beschließen sollen, ins unterirdische Exil zu flüchten?
Die Welt, 04.12.1999
Von der Pest befallen, hatten sie ihre Menschenscheu immer mehr verloren.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 235
Seine Feste in Wien, zu denen vorzugsweise Käfer die Speisen aufträgt, sind noch legendär, aber seine Menschenscheu ist nicht geringer geworden.
Süddeutsche Zeitung, 02.02.2002
Notorisch war seine Lärmempfindlichkeit, seine gelegentlich ausbrechende Menschenscheu, sein Mißtrauen.
Mann, Golo: Das Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1714
Seine Menschenscheu hatte er seit früher Jugend hinter anscheinend unerschütterlicher Ruhe und vollendeten Umgangsformen zu verbergen gelernt.
Nürnberger, Richard: Das Zeitalter der französischen Revolution und Napoleons. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 16364
Zitationshilfe
„Menschenscheu“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Menschenscheu>, abgerufen am 21.05.2019.

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