Menschenschinder, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungMen-schen-schin-der
WortzerlegungMensch1Schinder
eWDG, 1974

Bedeutung

abwertend jmd., der andere Menschen rücksichtslos ausbeutet oder peinigt
Beispiel:
Unteroffizier Knusen […] der Himmelhund und Menschenschinder! [BredelSöhne363]

Thesaurus

Synonymgruppe
Leuteschinder · Menschenschinder
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Diktator

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Menschenschinder‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Außerdem verwahrte sie sich gegen Äußerungen, die Ausbilder wären Menschenschinder.
Die Zeit, 28.02.2011, Nr. 09
Menschenschinder in der Uniform des Ausbilders sind so alt wie das Militär.
Der Tagesspiegel, 25.11.2004
Man mag den Angeklagten Wolf, der sich gern harmlos gibt, für einen Menschenschinder halten - und vielleicht war er das auch.
Süddeutsche Zeitung, 08.01.1997
Und diese Veranstaltung ist alles andere als das Vergnügen geborener Sadisten und Menschenschinder.
o. A.: GEWALT UND PRODUKTION. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1982]
So erwarb sich Rieger den Ruf des Menschenschinders, Kopfgeldjägers und Sklavenhändlers.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 0
Zitationshilfe
„Menschenschinder“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Menschenschinder>, abgerufen am 18.11.2019.

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