Mephisto

WorttrennungMe-phis-to (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich jmd., der seine geistige Überlegenheit in zynisch-teuflischer Weise zeigt u. zur Geltung bringt

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) große Tier · ↗(der) Leibhaftige · 666 · ↗Antichrist · ↗Beelzebub · ↗Deibel · ↗Diabolo · ↗Dämon · Fürst der Finsternis · ↗Gottseibeiuns · ↗Luzifer · Mephistopheles · ↗Satan  ●  ↗Teufel  Hauptform · Düvel  ugs., plattdeutsch · Mephisto  geh.
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Darsteller Faust Gestalt Gott Rolle spielen weiblich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Mephisto‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dafür hat er, völlig sinnlos, Texte eingefügt (Mephisto mit Handy).
Die Zeit, 04.02.1999, Nr. 6
Er stellt wieder einmal einen gerissenen Mephisto der Wall Street dar.
Süddeutsche Zeitung, 22.10.1998
Ich rasselte sie leidlich herunter, und daß kein Mephisto dabei war, schien nicht aufzufallen.
Hartung, Hugo: Ich denke oft an Piroschka, Frankfurt a. M.: Büchergilde Gutenberg 1980 [1954], S. 96
Für Mephistos Erfolg im Westen hätte man auch eine andere Erklärung finden können.
Lepenies, Wolf: Kultur und Politik, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 371
Er hatte also alle Hände voll zu tun, wenn er am Abend seinen Mephisto oder sonst eine große Rolle »hinlegte«.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Zitationshilfe
„Mephisto“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mephisto>, abgerufen am 12.11.2019.

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