Merker

WorttrennungMer-ker (computergeneriert)
Wortzerlegungmerken-er
Wortbildung mit ›Merker‹ als Letztglied: ↗Blitzmerker
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
bei den Minnesängern   kleinlicher Aufpasser und Neider
b)
Zensor und Schiedsrichter bei den Meistersingern
2.
umgangssprachlich, ironisch jmd., der etw. endlich merkt und versteht

Typische Verbindungen
computergeneriert

Macher Täter

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Merker‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei geht er auch direkt auf den störenden Merker ein.
Süddeutsche Zeitung, 01.07.2004
Dennoch kann nur der kleinste Teil der Ergebnisse Merkers für gesichert gelten.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1927, S. 471
Damit war dem Verkehr mit Merker natürlich ein Ende gemacht.
Friedländer, Hugo: Grete Beier, Tochter des Bürgermeisters Beier zu Brand, wegen Ermordung ihres Bräutigams vor dem Schwurgericht zu Freiberg i. Sa. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1920], S. 4274
Jüdisch war Paul Merker nicht, aber Juden waren ihm keineswegs fremd.
Die Zeit, 07.10.1994, Nr. 41
Gesungen wurde vor »Merkern« um den Preis einer silbernen Kette.
Rohlfs, Eckart: Wettbewerbe und Preise. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1979], S. 19360
Zitationshilfe
„Merker“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Merker>, abgerufen am 20.03.2019.

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