Metall, das
GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Metalls · Nominativ Plural: Metalle
Aussprache
WorttrennungMe-tall (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›Metall‹ als Erstglied: ↗Metall-Legierung · ↗Metallarbeiter · ↗Metallbearbeitung · ↗Metallbeschlag · ↗Metallbestandteil · ↗Metallblock · ↗Metallbranche · ↗Metallermüdung · ↗Metallfabrik · ↗Metallfaden · ↗Metallfarbe · ↗Metallgegenstand · ↗Metallgehalt · ↗Metallgießer · ↗Metallgießerei · ↗Metallguss · ↗Metallindustrie · ↗Metallismus · ↗Metallkeramik · ↗Metallklang · ↗Metallkunde · ↗Metalllegierung · ↗Metallogie · ↗Metalloxid · ↗Metalloxyd · ↗Metallpapier · ↗Metallplatte · ↗Metallschiene · ↗Metallschließe · ↗Metallsonde · ↗Metallspan · ↗Metallspielzeug · ↗Metallstift · ↗Metallteil · ↗Metallware · ↗Metallüberzug · ↗metallartig · ↗metallbeschlagen · ↗metallhaltig · ↗metallisieren · ↗metallverarbeitend
 ·  mit ›Metall‹ als Letztglied: ↗Deltametall · ↗Lagermetall · ↗Nebenmetall · ↗Nichteisenmetall · ↗Nichtmetall · ↗Reinmetall · ↗Reinstmetall · ↗Schriftmetall · ↗Schwarzmetall · ↗Sintermetall · ↗Uranmetall · ↗Weißmetall
eWDG, 1974

Bedeutung

chemisches Element mit charakteristischem Glanz und einer meist silberweißen bis grauen Färbung, das geringe Lichtdurchlässigkeit, gute elektrische Leitfähigkeit und hohe Leitfähigkeit für Wärme besitzt
Beispiele:
ein weiches, hartes, sprödes Metall
glühendes, gehämmertes Metall
edle, unedle, feste, flüssige, seltene Metalle
eine mit Metall beschlagene Kiste
Metall bearbeiten, walzen, bohren, feilen, drehen, schweißen, legieren, schleifen, polieren, schneiden
bildlich
Beispiele:
seine Stimme hat viel Metall (= ist hart, kräftig)
Ich weiß aber, daß es manchmal gut ist, aus Metall (= hartnäckig, fest, standhaft) zu sein [E. ClaudiusGrüne Oliven214]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Metall · metallisch · Metallurg · Metallurgie
Metall n. Element oder Legierung mit hoher Leitfähigkeit und oft stark glänzend, allgemein (und in älterer Sprache) für im Bergbau gewonnenes, schmied- und gießbares Erz. Mhd. metalle, metele wird um 1300 (für ältere dt. Bezeichnungen s. ↗Geschmeide) aus lat. metallum ‘Metall, Bergwerk’, griech. métallon (μέταλλον) ‘Mine, Grube, Bergwerk’, dann ‘Mineral, Metall’ entlehnt, das seinerseits möglicherweise arab. Herkunft ist; vgl. Lüling Zwei Aufsätze zur Religions- u. Geistesgesch. (1977) 9 ff. metallisch Adj. ‘wie Metall, aus Metall hergestellt’ (16. Jh.), lat. metallicus, griech. metallikós (μεταλλικός) ‘zum Bergwerk, Bergbau gehörig’. Metallurg m. ‘Fachmann der Metallkunde’ (19. Jh.), griech. metallūrgós (μεταλλουργός) ‘Bergwerksarbeiter’ (zur Bildungsweise s. ↗Chirurg); dazu Metallurgie f. ‘Lehre von den Metallen, Hüttenkunde’ (19. Jh.); vgl. frz. métallurgie (17. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Metall
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Doublieren · Dublieren · Plattieren · ↗Plattierung
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aluminium Beton Chemie Eisen Erze Glas Gummi Halbleiter Holz Keramik Kunststoff Kupfer Leder Legierungen Mineralien Plastik Platin Porzellan Silber Stein Textil Textilien Wirtschaftsvereinigung Zink edlen flüssige gelbe geschmolzene glänzendem unedlen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Metall‹.

DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sobald die Männer die Stangen zurückziehen, tropft glühendes Metall von ihren Instrumenten.
Die Zeit, 10.10.2007, Nr. 41
Manchmal ist das so raffiniert, dass die IG Metall gar nicht ablehnen kann.
Der Tagesspiegel, 24.08.2004
Das Ausbessern von Fehlern ist durch erneutes Nachgießen des Metalls möglich.
o. A.: Lexikon der Kunst - B. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 3869
Gold ist, verglichen mit anderen unedlen Metallen, verhältnismäßig weich, es nutzt sich leicht ab.
o. A. [mp.]: Feinunze Gold. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1979]
Mit Metall - abgesehen von Aluminium - hat Kaffee nichts im Sinn.
Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 198
Zitationshilfe
„Metall“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Metall>, abgerufen am 23.01.2018.

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