Metall, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Metall(e)s · Nominativ Plural: Metalle
Aussprache 
Worttrennung Me-tall
Wortbildung  mit ›Metall‹ als Erstglied: Metall verarbeitend · Metall-Legierung · Metallarbeit · Metallarbeiter · Metallarbeitgeber · Metallband · Metallbarren · Metallbaukasten · Metallbaum · Metallbearbeitung · Metallbehälter · Metallbeschlag · Metallbestandteil · Metallbett · Metallblock · Metallbohrer · Metallbranche · Metallbörse · Metalldampflampe · Metalldetektor · Metalldiebstahl · Metallermüdung · Metallfabrik · Metallfaden · Metallfarbe · Metallfeder · Metallformer · Metallgefäß · Metallgegenstand · Metallgehalt · Metallgewerkschaft · Metallgießer · Metallgießerei · Metallguss · Metallhüttenwerk · Metallindustrie · Metallismus · Metallkarosserie · Metallkeramik · Metallklang · Metallkleber · Metallklopfer · Metallknopf · Metallkunde · Metalllegierung · Metallogie · Metalloxid · Metalloxyd · Metallpapier · Metallplatte · Metallreifen · Metallsalz · Metallsarg · Metallschiene · Metallschließe · Metallsonde · Metallspan · Metallspielzeug · Metallstift · Metallsäge · Metallteil · Metallverarbeitung · Metallware · Metallüberzug · metallartig · metallbelegt · metallbeschlagen · metallen · metallhaltig · metallisch · metallisieren · metallverarbeitend
 ·  mit ›Metall‹ als Letztglied: Alkalimetall · Altmetall · Deltametall · Halbmetall · Lagermetall · Lötmetall · Nebenmetall · Nichteisenmetall · Nichtmetall · Reinmetall · Reinstmetall · Schriftmetall · Schwarzmetall · Sintermetall · Uranmetall · Weißmetall
 ·  mit ›Metall‹ als Binnenglied: Ganzmetallbauweise
Herkunft zu métallongriech (μέταλλον) ‘Mine, Grube, Bergwerk’, dann ‘Mineral, Metall’
eWDG

Bedeutung

chemisches Element mit charakteristischem Glanz und einer meist silberweißen bis grauen Färbung, das geringe Lichtdurchlässigkeit, gute elektrische Leitfähigkeit und hohe Leitfähigkeit für Wärme besitzt
Beispiele:
ein weiches, hartes, sprödes Metall
glühendes, gehämmertes Metall
edle, unedle, feste, flüssige, seltene Metalle
eine mit Metall beschlagene Kiste
Metall bearbeiten, walzen, bohren, feilen, drehen, schweißen, legieren, schleifen, polieren, schneiden
bildlich
Beispiele:
seine Stimme hat viel Metall (= ist hart, kräftig)
Ich weiß aber, daß es manchmal gut ist, aus Metall (= hartnäckig, fest, standhaft) zu sein [ E. ClaudiusGrüne Oliven214]
Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat B1.
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Metall · metallisch · Metallurg · Metallurgie
Metall n. Element oder Legierung mit hoher Leitfähigkeit und oft stark glänzend, allgemein (und in älterer Sprache) für im Bergbau gewonnenes, schmied- und gießbares Erz. Mhd. metalle, metele wird um 1300 (für ältere dt. Bezeichnungen s. Geschmeide) aus lat. metallum ‘Metall, Bergwerk’, griech. métallon (μέταλλον) ‘Mine, Grube, Bergwerk’, dann ‘Mineral, Metall’ entlehnt, das seinerseits möglicherweise arab. Herkunft ist; vgl. Lüling Zwei Aufsätze zur Religions- u. Geistesgesch. (1977) 9 ff. metallisch Adj. ‘wie Metall, aus Metall hergestellt’ (16. Jh.), lat. metallicus, griech. metallikós (μεταλλικός) ‘zum Bergwerk, Bergbau gehörig’. Metallurg m. ‘Fachmann der Metallkunde’ (19. Jh.), griech. metallūrgós (μεταλλουργός) ‘Bergwerksarbeiter’ (zur Bildungsweise s. Chirurg); dazu Metallurgie f. ‘Lehre von den Metallen, Hüttenkunde’ (19. Jh.); vgl. frz. métallurgie (17. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Metall [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Metall‹ (berechnet)

Eisengruppe Feinunze Kupfergruppe Menge Nebengruppe Platingruppe Preis Tonne begehrt blank edel flüssig gelb geschmolzen giftig glänzend glühend hylodromisch kostbar notieren poliert radioaktiv rostig schimmernd unedel verarbeiten verbogen verteuern verwendet wertvoll

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Metall‹.

Verwendungsbeispiele für ›Metall‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit Metall – abgesehen von Aluminium – hat Kaffee nichts im Sinn. [Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 198]
Nicht immer hat diese Haut aus Metall nur den Zweck, verschönernd zu wirken. [Rhein, Eduard: Du und die Elektrizität, Berlin: Ullstein 1956 [1940], S. 296]
Als edles Metall war es vor allem Symbol für innere Werte. [Röhrich, Lutz: Gold, golden. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 24547]
Metall, das reichlich in gleichzeitig angelegten Depots niedergelegt wird, kommt kaum in den Gräbern vor. [o. A.: Lexikon der Kunst - V. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 33994]
So wie im vergangenen Jahr soll es nach dem Willen der nordrhein‑westfälischen IG Metall künftig immer sein. [Die Zeit, 02.04.1998, Nr. 15]
Zitationshilfe
„Metall“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Metall>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Metalinguistik
Metalimnion
Metalexikographie
Metalexikografie
Metalepsis
Metall verarbeitend
Metall-Legierung
Metallarbeit
Metallarbeiter
Metallarbeiterstreik