Metaphorik, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Me-ta-pho-rik
Wortzerlegung metaphorisch-ik
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
das Bilden, der Gebrauch von Metaphern (als Stilmittel)
b)
in einem Text verwendete Gesamtheit von Metaphern

Typische Verbindungen zu ›Metaphorik‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Metaphorik‹.

Verwendungsbeispiele für ›Metaphorik‹

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Einen seltsamen Klang bekommt hier der Song, er sprengt seine eigene Metaphorik.
Der Tagesspiegel, 20.01.2000
Doch in beiden Fällen handelt es sich um die Metaphorik einer neuen Technologie.
Die Zeit, 22.12.1998, Nr. 53
Die Metaphorik ist im ganzen Mittelalter außerordentlich verbreitet und hält sich auch später noch lange.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 131
Die Dichter suchten der innersten Bildkraft, aus welcher die bestimmte und doch sanfte Metaphorik der Sprache hervorgeht, sich persönlich zu bemächtigen.
Benjamin, Walter: Ursprung des deutschen Trauerspiels. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1928], S. 228
Die gesamte Metaphorik des Besitzens, Habens, Gebens und Erhaltens, die gesamte Dingmetaphorik ist ungeeignet für ein Verständnis von Kommunikation.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 185
Zitationshilfe
„Metaphorik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Metaphorik>, abgerufen am 11.07.2020.

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