Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Meteorologie, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Meteorologie · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Me-te-oro-lo-gie · Me-teo-ro-lo-gie
Wortzerlegung meteoro- -logie
Wortbildung  mit ›Meteorologie‹ als Erstglied: meteorologisch  ·  mit ›Meteorologie‹ als Letztglied: Astrometeorologie · Biometeorologie · Hydrometeorologie · Medizinmeteorologie · Radiometeorologie · Satellitenmeteorologie
Herkunft zu meteōrologíagriech (μετεωρολογία) ‘Lehre von überirdischen Dingen, besonders von den Himmelserscheinungen und von der Luft’, vgl. gleichbedeutend méteorologiefrz
eWDG

Bedeutung

Wissenschaft, die Vorgänge und Erscheinungen in der Erdatmosphäre erforscht, besonders wissenschaftliche Wetterkunde
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Meteor · Meteorologie · meteorologisch · Meteorologe
Meteor m. kosmischer Körper, der beim Eintritt in die Erdatmosphäre zu glühen beginnt, in dt. Texten seit dem 16. Jh., zunächst in der nlat. Form Meteorum, singularisiert aus mlat. meteora, griech. metéōra (μετέωρα) ‘die Körper und Erscheinungen am Himmel’, eigentlich ‘hochgelegene Punkte’. Dies ist eine Substantivierung des Neutr. Plur. von griech. metéōros (μετέωρος) ‘in die Höhe gehoben, in der Höhe oder Luft schwebend, überirdisch’, aus *metá͞irein (*μεταίρειν) ‘emporheben’, griech. aírein (αἴρειν) ‘heben’, oder durch Hypostase von met’ aéros (μετ’ ἀέρος) ‘in der Luft’ entstanden. – Meteorologie f. ‘wissenschaftliche Wetter- und Klimakunde’ (17. Jh.), griech. meteōrología (μετεωρολογία) ‘Lehre von überirdischen Dingen, besonders von den Himmelserscheinungen und von der Luft’; s. -logie; vgl. frz. méteorologie (16. Jh.). meteorologisch Adj. (17. Jh.), vgl. griech. meteōrologikós (μετεωρολογικός) ‘in der Lehre von überirdischen Dingen erfahren’. Meteorologe m. ‘Wetter- und Klimasachverständiger’ (18. Jh.), vgl. griech. meteōrológos (μετεωρολόγος) ‘wer von überirdischen Dingen, von den Körpern und Erscheinungen in der Luft, am Himmel redet, sie beobachtet’, auch ‘Astronom’.

Thesaurus

Physik
Synonymgruppe
Atmosphärenphysik · Klimakunde · Meteorologie · Physik der Atmosphären · Wettergeschehen · Wetterkunde
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Meteorologie‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Meteorologie‹.

Verwendungsbeispiele für ›Meteorologie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was war die wichtigste Erkenntnis der Meteorologie in den vergangenen Jahrzehnten? [Die Zeit, 27.02.2008, Nr. 10]
Da hat es die Meteorologie mit ihrer langen Geschichte leichter. [Die Zeit, 25.10.2007, Nr. 44]
Die beiden Grafiken sagen viel über den Stand der Meteorologie. [Süddeutsche Zeitung, 12.05.2004]
Die gab es in der Geschichte der Meteorologie immer wieder. [Der Tagesspiegel, 10.08.2003]
Das freilich fällt einer Wissenschaft schwer, die mit dem zungenbrecherischen Namen »Meteorologie« belastet ist. [Katz, Richard: Übern Gartenhag, München u. Zürich: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. 1965, S. 143]
Zitationshilfe
„Meteorologie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Meteorologie>.

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