Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Mienenspiel, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Mie-nen-spiel
Wortzerlegung Miene Spiel
eWDG

Bedeutung

Wechsel im Gesichtsausdruck
Beispiele:
jmds. lebhaftes, bewegliches, sprechendes Mienenspiel
das Mienenspiel des Schauspielers
Von nun an entging ihr keine Bewegung, keine Regung des Mienenspiels mehr [ G. HartlaubGroßer Wagen29]

Thesaurus

Synonymgruppe
Gesichtsausdruck · Miene · Mienenspiel · Mimik
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Mienenspiel‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Mienenspiel‹.

Verwendungsbeispiele für ›Mienenspiel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Mutter war lebhaft in jeder Bewegung, mit immer wechselndem Mienenspiel. [Dohm, Hedwig: Christa Ruland. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1902], S. 9909]
Nach dem Sprechen zu urteilen muß aber auch das Mienenspiel leblos gewesen sein. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1924. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1924], S. 97]
Sie überfordert das Mienenspiel eines Gegenübers, weil sie die Fülle der teils widersprüchlichen Informationen nicht ertragen können. [Süddeutsche Zeitung, 22.12.1999]
Damals nahm sein zuvor freundlich lächelndes Mienenspiel plötzlich harte Züge an. [Die Welt, 28.11.2005]
Ob er lächelt oder grinst, zeigen meist ein paar kleine Veränderungen im Mienenspiel an. [P. M.: Peter Moosleitners interessantes Magazin, 1985, Nr. 7]
Zitationshilfe
„Mienenspiel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Mienenspiel>.

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