Miesepeter, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Miesepeters · Nominativ Plural: Miesepeter
Aussprache 
Worttrennung Mie-se-pe-ter
Wortbildung  mit ›Miesepeter‹ als Erstglied: miesepeterig · miesepetrig
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich, spöttisch jmd., der stets unzufrieden, übelgelaunt ist
Beispiel:
dieser Miesepeter hat den ganzen Abend nicht einmal gelacht

Thesaurus

Synonymgruppe
Fadian  ugs., österr. · Grantscherm  ugs., österr. · Griesgram  ugs. · Isegrim  ugs. · Knasterer  ugs. · Miesepeter  ugs. · Miesmacher  ugs. · Muffel  ugs. · Muffkopp  ugs., rheinisch · Murrkopf  ugs. · Nieselpriem  ugs. · Partykiller  ugs. · Sauertopf  ugs. · Spaßbremse  ugs., Hauptform · Stimmungskiller  ugs. · Trauerkloß  ugs.
Oberbegriffe
  • unangenehme Person  ●  Unsympath  männl. · Unsympathin  weibl.

Verwendungsbeispiele für ›Miesepeter‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Darf man dies noch sagen, ohne als Miesepeter zu gelten? [Die Zeit, 07.07.2006, Nr. 28]
Wie nicht selten an dieser Stelle gilt es auch heute, sich dem Mainstream der Miesepeter entgegenzustellen. [Die Welt, 17.05.2004]
In der Schule sind sie dann entsprechend – unaufmerksam, nervös und meistens richtige Miesepeter. [Braun, Anne u. Nell, Edith: Man muß sich nur zu helfen wissen, Leipzig: Verl. für die Frau 1971, S. 184]
Tricky gefiel sich in den vergangenen Jahren zunehmend in der Rolle des stänkernden Miesepeters. [Süddeutsche Zeitung, 06.12.2001]
Obwohl die Aktienmärkte bereits sechs Monate in Folge steigen, bleiben sie die sprichwörtlichen Miesepeter. [Die Welt, 03.09.2003]
Zitationshilfe
„Miesepeter“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Miesepeter>.

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