Miesepeter, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Mie-se-pe-ter
Wortbildung  mit ›Miesepeter‹ als Erstglied: ↗miesepeterig · ↗miesepetrig
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich, spöttisch jmd., der stets unzufrieden, übelgelaunt ist
Beispiel:
dieser Miesepeter hat den ganzen Abend nicht einmal gelacht

Thesaurus

Synonymgruppe
Fadian  ugs., österr. · Grantscherm  ugs., österr. · ↗Griesgram  ugs. · ↗Isegrim  ugs. · Knasterer  ugs. · Miesepeter  ugs. · ↗Miesmacher  ugs. · ↗Muffel  ugs. · Muffkopp  ugs., rheinisch · ↗Murrkopf  ugs. · ↗Nieselpriem  ugs. · ↗Partykiller  ugs. · ↗Sauertopf  ugs. · ↗Spaßbremse  ugs., Hauptform · ↗Stimmungskiller  ugs. · ↗Trauerkloß  ugs.
Oberbegriffe
  • unangenehme Person  ●  ↗Unsympath  männl. · Unsympathin  weibl.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Miesepeter‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Darf man dies noch sagen, ohne als Miesepeter zu gelten?
Die Zeit, 07.07.2006, Nr. 28
Wie nicht selten an dieser Stelle gilt es auch heute, sich dem Mainstream der Miesepeter entgegenzustellen.
Die Welt, 17.05.2004
In der Schule sind sie dann entsprechend - unaufmerksam, nervös und meistens richtige Miesepeter.
Braun, Anne u. Nell, Edith: Man muß sich nur zu helfen wissen, Leipzig: Verl. für die Frau 1971, S. 184
Miesepeter bei der Arbeit - die Woche fängt doch erst an.
Bild, 25.09.2000
Seit 1968 gab es selten ein weniger langweiliges Buch als das über den Miesepeter Harry von Duckwitz.
Der Spiegel, 25.03.1991
Zitationshilfe
„Miesepeter“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Miesepeter>, abgerufen am 27.09.2020.

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