Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Miesepetrigkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Mie-se-pet-rig-keit
Wortzerlegung miesepetrig -keit

Thesaurus

Psychologie
Synonymgruppe
(melancholische o.ä.) Verstimmtheit · Bedrücktheit · Betrübnis · Gedrücktheit · Niedergeschlagenheit · Schwermut · Traurigkeit · Trübnis · Trübsal · Trübseligkeit · Trübsinn · Wehmut · Weltschmerz · schlechte Laune  ●  Melancholie  griechisch · Tristesse  franz. · (eine) Depri  ugs. · Blues  ugs., fig. · Depression  fachspr., medizinisch · Depressivität  fachspr. · Freudlosigkeit  geh. · Leiden an der Welt  geh. · Lypemanie  fachspr., griechisch, neulateinisch, medizinisch, veraltet · Miesepetrigkeit  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Miesepetrigkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Über die deutschen Journalisten macht man sich wegen dieser Miesepetrigkeit bei der Tour schon seit Jahren lustig. [Die Zeit, 03.08.2009, Nr. 31]
Leidet dieses Land, wie oft gesagt wird, an der Miesepetrigkeit? [Die Zeit, 13.09.2006, Nr. 38]
Er sollte, wenn er an nichts rechte Freude hat, am besten zu Hause bleiben, allein mit sich und seiner Miesepetrigkeit. [Süddeutsche Zeitung, 22.07.2000]
Das Ausmaß an Miesepetrigkeit aber, das letztlich zutage trat, war verblüffend. [Die Zeit, 07.11.1997, Nr. 46]
Schlechte Laune und Miesepetrigkeit scheinen tabu, jedenfalls in der Öffentlichkeit. [Die Zeit, 04.02.1985, Nr. 05]
Zitationshilfe
„Miesepetrigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Miesepetrigkeit>.

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