Minenhund

WorttrennungMi-nen-hund (computergeneriert)
WortzerlegungMine2Hund1
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
(im Zweiten Weltkrieg vom russischen Militär zeitweilig eingesetzter) abgerichteter Hund, der unter einen feindlichen Panzer kriecht und diesen durch die Sprengladung, die ihm umgebunden ist, zur Explosion bringt
2.
scherzhaft jmd., der für einen anderen eine unangenehme Aufgabe übernimmt, Entsprechendes ausführt

Thesaurus

Synonymgruppe
Minenhund [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Minenhund‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Minenhund nannten sie ihn damals in Bonn, den Mann für schwierige Missionen.
Die Welt, 07.05.2001
Ich bin wie ein Minenhund darauf geeicht, nach Fehlern zu suchen.
Die Zeit, 15.09.1997, Nr. 37
Da denke ich gar nicht daran, den Minenhund zu spielen.
Süddeutsche Zeitung, 08.12.1994
Denkbar wäre zum Beispiel der Einsatz als mechanischer Minenhund in unwegsamen Gelände oder Häusern.
C't, 1999, Nr. 14
Bert Rürup, eben erst berufener Superexperte für Sozialreformen, spielt den Minenhund.
Der Tagesspiegel, 16.11.2002
Zitationshilfe
„Minenhund“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Minenhund>, abgerufen am 16.12.2018.

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