Ministeranklage

WorttrennungMi-nis-ter-an-kla-ge
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache Verfahren, in dem ein Regierungsmitglied wegen Verletzung der Verfassung oder eines Gesetzes angeklagt wird

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und wer wollte Ministeranklage erheben in dem verfassungsmäßig nicht eindeutig vorgesehenen, rückwirkenden Fall?
Die Zeit, 24.12.1965, Nr. 52
Die Möglichkeit der so genannten Ministeranklage gibt es bisher nur in Baden-Württemberg.
Der Tagesspiegel, 16.06.2004
Wenn sich die Ressortminister eines Verfassungsbruches schuldig machten, gebe es den Weg der Ministeranklage, die im Parlament mit einfacher Mehrheit gefordert werden könnte.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1963]
Er sieht einer Ministeranklage durch die SPD entgegen und dürfte demnächst in Handschellen aus seinem Ministerium abgeführt werden.
Süddeutsche Zeitung, 21.06.1996
Mit Ausnahme von Hamburg, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Berlin sehen alle Länderverfassungen die Ministeranklage in nahezu identischer Form vor.
o. A. [sti.]: Ministeranklage. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1985]
Zitationshilfe
„Ministeranklage“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ministeranklage>, abgerufen am 19.10.2019.

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