Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Misanthropin, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Misanthropin · Nominativ Plural: Misanthropinnen
Aussprache [mizanˈtʀoːpɪn]
Worttrennung Mi-san-thro-pin · Mi-santh-ro-pin · Mis-an-thro-pin · Mis-anth-ro-pin
Wortzerlegung Misanthrop -in1
Wahrig und ZDL

Bedeutung

gehoben weibliche Person, die Menschen verachtet, die Menschheit hasst und häufig den Umgang mit anderen Personen meidet
Beispiele:
Zu sehen ist [in dem Film] eine verschrobene, missmutige, […] fast böse ältere Dame, eine Misanthropin und Intrigantin also, die niemandem über den Weg traut, voller Vorurteile steckt – und eine wirkliche Menschenfreundin ist sie auch nicht gerade. [Aachener Zeitung, 14.12.2015]
Aus der schlagfertigen Vorkämpferin für Freiheit und dem [sic!, den] Ausbruch aus starren Denkmustern [Brigitte Bardot] ist eine reaktionäre Misanthropin geworden. [Münchner Merkur, 28.09.2019]
Die Erzählerin, eine dieser vom Leben enttäuschten Misanthropinnen um die Vierzig, die irgendwie so irgendwie ist und die meisten Dinge macht, weil alle sie so machen, und die ungern mit Menschen redet, sitzt in ihrer beschissenen Wohnung und schaut Fernsehen. [Frankfurter Rundschau, 20.01.2005]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Misanthropin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Misanthropin>.

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