Misogynie

WorttrennungMi-so-gy-nie (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Medizin, Psychologie krankhafter Hass von Männern gegenüber Frauen
2.
bildungssprachlich Frauen entgegengebrachte Verachtung, Geringschätzung; Frauenfeindlichkeit

Thesaurus

Synonymgruppe
Frauenfeindlichkeit · ↗Frauenhass · ↗Frauenverachtung · Misogynie  ●  ↗Weiberhass  derb
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Homophobie

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Misogynie‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diesseits pornographischer Texte gibt es kaum ein anderes Buch, das die Frauen so sehr fürchtet, so sehr von der Misogynie lebt.
Süddeutsche Zeitung, 22.07.1995
Dorn inszeniert, wo es geht, an der Misogynie des Strauß-Stücks vorbei.
Die Welt, 27.04.2002
Die Misogynie der Modemacher, die mit solchem Leib-Material umgehen müssen, wird da verständlich.
Süddeutsche Zeitung, 06.07.2001
Katharina von Bora war maßgeblich daran beteiligt, daß das Ende der Misogynie eingeläutet wurde.
Die Zeit, 28.01.1999, Nr. 5
Die Bandbreite der künstlerischen Positionen schwankt dabei zwischen Bewunderung für die starken Rächerinnen und offener Misogynie.
Der Tagesspiegel, 01.02.2003
Zitationshilfe
„Misogynie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Misogynie>, abgerufen am 21.08.2019.

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