Missbilligung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Miss-bil-li-gung
Wortzerlegung missbilligen-ung
Ungültige Schreibung Mißbilligung
Rechtschreibregeln § 2
Wortbildung  mit ›Missbilligung‹ als Erstglied: ↗Missbilligungsantrag
eWDG

Bedeutung

Ablehnung, Tadel
Beispiel:
seine Missbilligung zu erkennen geben, ausdrücken

Thesaurus

Synonymgruppe
Missbilligung · ↗Missfallen

Typische Verbindungen zu ›Missbilligung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Missbilligung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Missbilligung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So bleibt ihm nichts anderes übrig, als den Frauen, die abtreiben, weil sie sich dazu gezwungen fühlen, mit moralischer Mißbilligung zu begegnen.
Süddeutsche Zeitung, 01.04.1995
Es war eher eine Art von Mißbilligung, ja, das war es gewesen.
Nadolny, Sten: Die Entdeckung der Langsamkeit, München: Piper 1983, S. 109
Wer riskiert es schon ohne Not, sich die Mißbilligung eines übermächtigen Kunden zuzuziehen?
Die Zeit, 28.10.1966, Nr. 44
Seine Mißbilligung gilt vorläufig noch nicht dem Kinde, sondern den Erziehern.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 28048
Aber immerhin wurde doch in solchen Fällen durch eine umfangreiche Untersuchung die pädagogische Mißbilligung dokumentiert.
Spoerl, Heinrich: Die Feuerzangenbowle, München: Piper o.J. [1933], S. 154
Zitationshilfe
„Missbilligung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Missbilligung>, abgerufen am 17.04.2021.

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