Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Missfallen, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Worttrennung Miss-fal-len
Grundformmissfallen
Ungültige Schreibung Mißfallen
Rechtschreibregel § 2
Wortbildung  mit ›Missfallen‹ als Erstglied: Missfallenskundgebung · Missfallensäußerung · missfällig
eWDG

Bedeutung

durch einen schlechten Eindruck bedingte Ablehnung, Unzufriedenheit
Beispiele:
etw. erregt jmds. Missfallen
seine Ansichten lösten Missfallen aus
sein Missfallen über etw., jmdn. äußern, zeigen

Thesaurus

Synonymgruppe
Missbilligung · Missfallen
Synonymgruppe
Groll · Leidwesen · Missfallen · Missmut · Missvergnügen · Unmut · Verdruss · Verstimmung · Verärgerung · Ärger  ●  Grant  ugs., österr., bayr.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Missfallen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bieten die DWDS-Wortprofile zu ›Missfallen‹ und ›Mißfallen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Missfallen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zudem äußerte er sein Missfallen über die öffentliche Diskussion über seinen christlichen Glauben. [Die Zeit, 19.04.2011 (online)]
Nach sieben Jahren gibt man sie dann bei Missfallen wieder zurück. [Die Zeit, 20.09.2007, Nr. 38]
Dabei habe er sein Mißfallen geäußert über den Begriff »Presse«. [Die Zeit, 20.12.1963, Nr. 51]
Schon von elf an aber nannte er sich Slim Dusty, zum Missfallen von Mutter Mary. [Süddeutsche Zeitung, 27.09.2003]
Das Kind kann nach Belieben deuten, kann zugleich sein Mißfallen ausdrücken, schreien, bleibt aber dennoch weitreichend anonym. [Werner, Reiner: Das verhaltensgestörte Kind, Berlin: Dt. Verl. d. Wiss. 1973 [1967], S. 217]
Zitationshilfe
„Missfallen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Missfallen>.

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